Die Nato hat zugegeben, dass bei dem Luftangriff bei Kundus auch Zivilisten verletzt und getötet wurden. Auch Verteidigungsminister Jung räumte das zumindest indirekt ein.
Die Nato hat eingestanden, dass bei dem Luftangriff am Freitag im Norden Afghanistans Zivilisten verletzt und getötet wurden. In einer in Kabul veröffentlichten Erklärung der Nato-Truppe Isaf heißt es, erste Untersuchungen ließen die Isaf davon ausgehen, "dass Aufständische, aber auch Zivilisten durch den Luftangriff getötet und verletzt wurden". Die Nato untersuche den Vorfall derzeit gründlich, um die genaue Zahl der zivilen Opfer feststellen zu können.
Bei dem von der Bundeswehr angeforderten Nato-Luftangriff auf zwei gestohlene Tanklastwagen wurden in der Nähe des deutschen Stützpunktes in Kundus mehrere Dutzend Menschen getötet. Umstritten ist, wie viele der Opfer radikalislamische Taliban und wie viele Zivilisten waren. Das Verteidigungsministerium gab bisher die Zahl von 56 getöteten Taliban an, der Provinzgouverneur sprach von 54 Todesopfern, unter ihnen sechs Zivilisten. (© Foto: AP)
Anzeige
Die Internationale Schutztruppe Isaf rechnet mit einem endgültigen Ergebnis der Untersuchung des Luftangriffs erst in "mehreren Wochen". Der Kommission gehöre ein deutscher Offizier, ein Offizier der US-Luftwaffe und ein Rechtsberater an. Der kanadische Generalmajor C.S. Sullivan werde die Kommission leiten, die sich mit dem afghanischen Untersuchungsteam koordinieren soll.
Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) räumte indirekt zivile Opfer bei dem von Deutschland angeordneten Luftangriff auf zwei Tanklastwagen nahe Kundus ein. In der Debatte nach einer Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Afghanistan-Politik sagte Jung im Bundestag: "Wenn es zivile Opfer gegeben hat, dann erfordert das unsere Teilnahme und unser Mitgefühl."
Jung wandte sich wie die Kanzlerin und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) aber gegen Vorverurteilungen. Der deutsche Kommandeur in Kundus habe eindeutige Hinweise gehabt, dass es sich bei den Entführern der Tanklastwagen um Taliban und andere regierungsfeindliche Gruppen gehandelt habe. Dieser deutsche Oberst dürfe jetzt nicht alleine stehengelassen werden.
Struck warnt vor Wahlkampf auf dem Rücken der Soldaten
Indessen warnte SPD-Fraktionschef Peter Struck davor, den Afghanistan-Einsatz zum Hauptthema im Wahlkampf zu machen. "Die Taliban-Angriffe haben auch etwas mit der Bundestagswahl am 27. September zu tun", sagte Struck vor einer Fraktionssitzung am Dienstag. Auf dem Rücken der Soldaten solle kein Wahlkampf ausgetragen werden.
Über die Informationspolitik des Verteidigungsministeriums zeigte sich Struck, der von 2002 bis 2005 selbst Verteidigungsminister war, "beunruhigt". Er forderte umfangreiche Sachaufklärung, "Konsequenzen" seien zu ziehen.
Derweil gab die Staatsanwaltschaft in Potsdam Vorermittlungen zu dem von der Bundeswehr angeforderten Nato-Luftangriff an die Staatsanwaltschaft in Leipzig ab. Die dortige Behörde prüfe nun, ob gegen den verantwortlichen Oberst, der seinen Dienstsitz in Leipzig hat, ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet werden muss, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Potsdam. Der Überprüfungsvorgang sei wegen des "sehr komplexen Sachverhalts" bereits in diesem frühen Stadium an die Kollegen abgegeben worden.
Die Staatsanwaltschaft Potsdam ist zunächst für alle Vorermittlungen zuständig, weil dort auch das für alle Auslandseinsätze der Bundeswehr zuständige Einsatzführungskommando angesiedelt ist. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Straftat, leitet die Potsdamer Behörde den Fall an die Staatsanwaltschaft am Dienstsitz des betroffenen Soldaten weiter.
- Thema
- Afghanistan RSS
- Afghanistan Selbstmordanschlag auf Militärflughafen 08.09.2009
- Regierungserklärung der Kanzlerin Merkel macht Afghanistan zur Chefsache 08.09.2009
- Bundeswehreinsatz in Afghanistan Uniformen vor Gericht 08.09.2009
- Luftschlag in Afghanistan Merkel gibt Regierungserklärung ab 07.09.2009
- Afghanistan und die Deutschen Krieg und Wahlkampf 07.09.2009
- Politik kompakt RAF-Mitglied Hogefeld bleibt in Haft 18.05.2010
- Afghanistan Flugzeugabsturz im Hindukusch 17.05.2010
(sueddeutsche.de/dpa/AFP/AP/woja/odg)
Führungsstreit der Linken
"faszinierent" - vor allem ihre vorstellung dass flugschulen in den usa vorbereitungskamps waren. d.h alle flugschueler waren al-kaida kaempfer...
dieser logik nach folgend kann ich ihre vorstellungen und theorien durchaus verstehen.
aber folgen kann ich auf keinen fall.
auch wenn die alte Bush administration luegr und manipuliert: dass heisst noch lange nicht dass sie hinter den anschlaegen selber steht.
in geheimdienstkreisen gibt es viele seltsame persoenlichkeiten, die viele seltsame dinge behaupten und sich seltsames einbilden.
gegen solche theorien und vermutungen gibt es viele handfeste gegenbeweise.
vor allem spioniren sich geheimdienste gegenseitig selber aus. das risika ist doch viel zu gross so was wie 9/11 zu inszinieren
den ball flach und selber am boden bleiben
kennen sie eigentlich leute die in afgahnistan vor ort waren?
patriotsquestion911.com/Counterterrorism_Veterans_German.pdf
"41 Ex-Mitarbeiter von Terrorismusabwehr und Geheimdiensten
bezweifeln die offizielle Version des 11. September."
Hier ein paar Beispiele um welche Kaliber es sich bei diesen Leuten handelt:
Terrell E. Arnold, MA Ehemaliger stellvertretender Direktor für
Terrorismusabwehr und Notstandsplanung im USAußenministerium.
Angelo Codevilla, PhD Ehemaliger Beamter des USAußenministeriums, Spezialagent für US-Spionageoperationen in Westeuropa. Mitglied des Übergangsteams im Außenministerium unter Ronald Reagan. Hauptautor des Geheimdienstberichts des Übergangsteams des Präsidenten. Ehemaliges Mitglied des US-Komitees für Geheimdienstfragen, befasst mit der Kontrolle von Geheimdienstfragen in den Jahren 19771985. Ehemaliger USMarine Offizier. Gegenwärtig Vizevorsitzender des War College Board of Visitors der US-Armee.
Edward Peck Ehemaliger stellvertretender Koordinator für verdeckte Geheimdienstoperationen im US-Außenministerium. Später Dienst als stellvertretender Direktor der Task Force für Terrorismusfragen im Weißen Haus unter Präsident Ronald Reagan. Edward Peck hat 32 Dienstjahre im diplomatischem Dienst gearbeitet und war US-Botschafter und war von 1977 1980 Leiter der US-Geschaftsstelle im Irak.
Senator Mike Gravel Ehemaliger Offizier der US-Armee, diensthabender Adjutant im Nachrichtendienst für Fernmeldwesen in Deutschland und als Spezialagent für Gegenspionagein Frankreich. Ehemaliger Senator von Alaska, am bekanntesten durch die Eingabe von 4000 Seiten der so genannten Pentagon Papiere an den US-Senat. Dadurch brachte er die geheime offizielle Untersuchung an die Öffentlichkeit, in welcher die Lügen und Manipulationen auf einanderfolgender US-Regierungen aufgedeckt wurden, welche die USA in den Vietnam Krieg führten.
"Gebrüder-Grimm-Version vom 11.9. - und wie lautet die??? koennen Sie sich hier praezesieren??? "
Gerne! Lesen sie einfach den offiziellenUntersuchungsbericht der Bush-Lügenregierung. Das ist die unwahrscheinlichste aller absurden Verschwörungstheorien.
"was die opfer der al-kaida anschlaege dazu sagen wuerden???"faszinierend"??? "
2004 haben bereits 40 Angehörige von Opfern haben eine sofortige Untersuchung gefordert,um die WAHRHEIT zu erfahren, nicht die offizielle Verschwörungstheorie der US-Regierung.
50% der New Yorker (Umfrage 2004) sind der Ansicht, dass die US-Regierung ihre Finger bei den Anschlägen mit im Spiel hatte. 66% wollten eine neue objektive Untersuchung die tatsächlich die Wahrheit aufdeckt.
"An alliance of 100 prominent Americans and 40 family members of those killed on 9/11 today announced the release of the 911 Truth Statement, a call for immediate inquiry into evidence that suggests high-level government officials may have deliberately allowed the September 11th attacks to occur. The Statement supports an August 31st Zogby poll that found nearly 50% of New Yorkers believe the government had foreknowledge and "consciously failed to act," with 66% wanting a new 9/11 investigation. " www.911truth.org/article.php?story=20041026093059633
"in welchen land waren die vorbereitungscamps??? "
Es gab Vorbereitungen hier bei uns im schönen Hamburg, es gab Flugschulenbesuche in den USA. Da waren viele involviert. Bombardiert wurde allerdings nur einer. Ob die USA sich wohl selbst plattbomben,wenn sich irgendwann heruastellen sollte,dass die US-Regierung schuld war? Oder lassen die das dann von der NATO machen? Vielleicht auch als späte Rache von der BW?
"wurde die A. kaide von den taliban unterstuetzt?? Ja oder nein?? "
Natürlich! Und von wem wurden beide unterstützt? Von den USA! Bis unmittelbar vor den Anschlägen haben die USA im Kosovo mit der AlKaida zusammengearbeitet um gegen die Serben vorzugehen.
"uebrigens sind "die Afghanen " auch mehrheitlich pro BW.. " Sagt wer? Der Herr Jung? :-) Naja, das hat sich wohl gerade geändert!
"Gebrüder-Grimm-Version vom 11.9."
- und wie lautet die???
koennen Sie sich hier praezesieren???
...haben etwa CIA ageneten die flugzeuge in das WTC gesteuert..
genau: "LOL"
was die opfer der al-kaida anschlaege dazu sagen wuerden???"faszinierend"???
in welchen land waren die vorbereitungscamps???
wurde die Al kaide von den taliban unterstuetzt?? Ja oder nein??
uebrigens sind "die Afghanen " auch mehrheitlich pro BW..
Paging