Das Magazin Forbes führt Joaquín Guzmán auf Platz 41 der "World's Most Powerful People". Damit rangiert der mächtige Drogenboss noch vor Dmitrij Medwedjew oder Nicolas Sarkozy. Mexiko ist empört.
Mexiko hat in scharfer Form dagegen protestiert, dass einer der meistgesuchten Drogenbosse des Landes vom Wirtschaftsmagazin Forbes in die Liste der mächtigsten Persönlichkeiten der Welt aufgenommen wurde. Das sei eine Beleidigung für den blutigen Kampf der Regierung gegen die Drogenkartelle und praktisch eine "Rechtfertigung des Verbrechens", sagte ein Sprecher des Innenministeriums, Luis Estrada.
Die Nummer 41 der Forbes-Liste: Joaquín Guzmán, genannt "El Chapo", ist Chef des Drogenkartells im Bundesstaat Sinaloa im Westen Mexikos. (© Foto: AP)
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Anstoß für eine Diskussion
In einer im März veröffentlichten Forbes-Liste wird Joaquín Guzmán auf Platz 41 der "World's Most Powerful People" geführt. Das Magazin schätzte sein Vermögen auf eine Milliarde Dollar. Guzmán, genannt "El Chapo", rangiert damit noch vor den Staatspräsidenten von Russland und Frankreich, Dmitrij Medwedjew und Nicolas Sarkozy, und nur knapp hinter dem dem geistlichen Führer des Irans, Ayatollah Ali Chamenei.
Die Aufnahme eines Verbrechers in die Forbes-Liste widerspreche nicht nur den Bestrebungen der mexikanischen Regierung, sondern dem weltweiten Kampf gegen mafiaähnliche Organisationen und das organisierte Verbrechen, sagte Estrada.
"Abscheulicher Krimineller"
Forbes erklärte, die Aufnahme von Guzmán in das Ranking der mächtigsten Personen sei als Anstoß für eine Diskussion gedacht. Der Drogenboss sei ein "abscheulicher Krimineller".
Der mexikanische Präsident Felipe Calderón hatte mit seinem Amtsantritt 2006 eine Offensive gegen den Drogenhandel und die organisierte Kriminalität eingeleitet. Seit Beginn der Offensive kamen in Mexiko fast 14.000 Menschen bei Verbrechen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel ums Leben.
Guzmán, Chef des Drogenkartells im Bundesstaat Sinaloa im Westen Mexikos, soll sich im nordmexikanischen Bergland versteckt halten. Vor zehn Jahren war der mächtige Drogenbaron in einem Wäschetransporter aus dem Gefängnis entflohen.
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(AP/jobr/bica)
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was im Himmelsnamen ändert sich hier denn, wird er dadurch ärmer?
Wird weniger Drogen auf dem Markt kommen?
Aber
man sollte untersuchen, warum in Afghanistan, die schönen Mohnblümchen
immer
noch sich
vermehren!!!!!!!
Unter welchem Schutz von Wem wird diese geduldet?
oef
ich jetzt einer Rauchen (kein Joint!!) bevor ich ein Wutanfall bekomme
Ja es stimmt,er gehoert zu den Maechtigsten Maennern der Welt. Er kann mit seinen Milliarden,alles kaufen was er will,Richter,Staatsanwaelte,Strafverteidiger, Moerder, Politiker,Baenker,Zeugen, die Liste ist Ellenlang. Die Macht geben ihm die Junkis und die Schickimicki, Geldadel oder wie auch immer. Ihre Sucht und Gier ist es, was diese Leute Maechtig macht und die Politik und die Reichen gehoeren dazu. Es trifft meist die kleinen Fische die in das Netz gehen,die buessen dann meist fuer die grossen,die sich ihre Sucht mit ihrem Geld, dann die teuersten Strafverteidiger leisten koennen.
Ich finde es auch falsch, das so ein Mann auf dieser Liste auftaucht.
Aber wenn man sich mit diesem Mann mehr beschäftigt, merkt man, dass er nicht umsonst dort steht. Er gehört mit Sicherheit zu den mächtigsten Männern auf diesen Planeten, und hat weit über die Grenzen Mexikos große Macht.
Das mag vielen zwar nicht gefallen, aber Fakt ist, dass Mexiko den Drogenkartellen machtlos gegenüber steht und auch große Teile der Regierung darin verstrickt sind.
Tja, und warum das Ganze? Weil immer noch weltweit unsinnige Gesetze dafür sorgen, das solche Typen unermessliche Macht und Reichtum anhäufen können.
Man kann den Politikern nur zurufen: Hallo, wacht auf!!! Der Versuch, Drogen per Verbot aus unserer Gesellschaft zu verbannen ist seit Jahren gescheitert. Das einzige, was ihr mit euren Gesetzen erreicht, ist Verbrecher reich zu machen!
Und wenn es nach Forbes geht, darf man auch Drogenboss sein, wenn man Zaster hat.
Paging