Schon elf Jahre später, 1967, kommt es zum Sechs-Tage-Krieg zwischen Israel und Ägypten. Auslöser ist die Blockade der Meerenge von Tiran durch die ägyptische Marine. Die israelische Schiffahrt wird dadurch erheblich eingeschränkt. Zudem erzwingt der ägyptische Präsident Nasser den Abzug einer UN-Friedenstruppe und lässt Panzer und Soldaten an der Grenze zu Israel stationieren. Der Krieg beginnt am 5. Juni 1967 mit einem Militärschlag Israels.

Ariel Scharon (Bild), späterer Ministerpräsident Israels, ist 1967 Aluf, Generalmajor. Am Ende des Krieges kontrolliert Israel den Gazastreifen, die Sinai-Halbinsel, die Golanhöhen, das Westjordanland und Ostjerusalem.

Bild: DPA 6. Dezember 2017, 11:442017-12-06 11:44:50 © Süddeutsche.de/thei/beitz/feko/fzg/bavo/bemo/cat