Die Kanzlerin bestreitet, die CDU habe den unter Druck geratenen Minister Guttenberg nicht genug unterstützt. Auch ihr Satz, sie habe keinen wissenschaftlichen Mitarbeiter eingestellt, sei richtig gewesen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigt sich unbeeindruckt von der Kritik der CSU in der Affäre um den früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Freitag, die Bundesregierung und die Kanzlerin hätten "große Unterstützung für Karl-Theodor zu Guttenberg ausgedrückt". Dafür gebe es "zahlreiche öffentliche Beispiele".
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Parteichef Horst Seehofer und andere CSU-Politiker hatten sich in den vergangenen Tagen verärgert über kritische Stimmen aus der CDU geäußert. Vor allem ein Interview von Bildungsministerin Annette Schavan, die auch stellvertretende CDU-Vorsitzende ist, hatte für Unmut gesorgt. Schavan hatte der Süddeutschen Zeitung gesagt, sie schäme sich als Wissenschaftlerin "nicht nur heimlich". Seibert sagte, Merkel sehe keinen Grund, Schavan für ihre Aussage zu rügen.
In dem Interview finde sich auch viel Unterstützung für Guttenberg. "Auch Interviews müssen immer ganz gelesen werden", sagte Seibert, wollte dies aber nicht als Kritik an Seehofer verstanden wissen. Der CSU-Vorsitzende hatte angekündigt, mit Merkel noch einmal sprechen zu wollen. Ob das Gespräch bereits am Donnerstagabend bei einer Begegnung Merkels und Seehofers während einer Veranstaltung in München stattfand, ließ Seibert offen.
Merkel selbst verteidigte am Freitag auch ihr eigenes Vorgehen im Fall Guttenberg. Die Kanzlerin war von der Opposition, aber auch aus der Wissenschaft heraus vor allem für ihren Satz kritisiert worden, dass sie einen Verteidigungsminister berufen habe und keinen wissenschaftlichen Assistenten. Merkel sagte den Stuttgarter Nachrichten, sie sei selbst viele Jahre in der Wissenschaft gewesen, ihr Mann sei es noch heute. "Ich weiß also, wovon ich rede, wenn ich sage, dass die Tätigkeit als Minister nicht zu vergleichen ist mit der Arbeit als Doktorand oder der eines wissenschaftlichen Mitarbeiters", sagte Merkel.
Sie habe die Wissenschaft nicht abwerten wollen, sondern nur zwei verschiedene Berufsbilder beschrieben. "Diese Unterscheidung können die Wissenschaftler ruhig mit Selbstbewusstsein hinnehmen, meine Hochachtung vor ihrer Arbeit steht doch wirklich nicht in Frage", so die Kanzlerin. Sie habe geprüft, ob Guttenbergs Fehler als Doktorand "seine weitere Amtsausübung negativ beeinflussen oder sie gar unmöglich machen würden", sagte Merkel. Dabei sei sie zu der Auffassung gekommen, dass Guttenberg "weiter ein guter Minister hätte sein können".
Der vom Ministeramt zurückgetretene Guttenberg will sein März-Ministergehalt, die letzten Abgeordnetenbezüge und das Übergangsgeld den Familien von Bundeswehrsoldaten spenden, die bei Auslandseinsätzen gefallen sind. Dies seien insgesamt 30.932 Euro, berichtete die Bild-Zeitung.
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(SZ vom 05.03.2011/olkl)
Stockender Kita-Ausbau
Mutti schwärmt offensichtlich für Politikertypen, die es richtig drauf haben mit dem mehr Scheinen als Sein. Ob sie je wieder so eine Spitzenkraft wie den Gutti-Hochwohl-Stapler aus der Armenecke von Bayern bekommt ? *)
Auf jeden Fall wird Sie in 2 Jahren wieder auf den Wahlplakaten mit Ihrem eigenen verklärend hochgestapelten Bildnis uns die Kreuzchen aus dem Bleistift zu locken versuchen.
*) Gutti hatte übrigens vor ca. einem Monat behauptet, dort ginge es aufwärts.
Aber jeder außerhalb der CSU und dem Burgfried, der nur etwas Sachkenntnis hat, hat das sofort für eine Büttenrede gehalten.
Das ist doch jene, die seinerzeit einen niederländischen Journalisten, der nachfragte, wie es sein könne, dass sie ausgerechnet dem zwielichtigen Schäuble das Amt des Finanzministers übertragen hat und ihm vertraut.
Damals antwortete sie - ich weiß nicht, ob das dumpfe Frechheit oder D-heit war und somit lediglich einfach nur ein Ausdruck ihres schlichten Wesens - : "Weil ich ihm vertraue."
Ähnlich verhält es sich anscheinend auch zwischen Mutti und Gutti.
Was hat Jura schon mit Gesetzgebung zu tun?
Frau Merkel,
es geht doch nicht, dass eine Einzelne, die ihren des Betruges und der Hochstapelei überführten Verteidigungsminister im Amt halten will, die gesamte deutsche Wissenschaft dazu durch den Schmutz zieht.
dass Frau Merkel einen Hochstapler und Betrüger in ihrem Kabinett klasse gefunden hat. Der zudem immer noch weiter lügt. Und seinen Lebenslauf erlogen hat. Ist das eine verkommene Mischpoke!
Paging