Immigration sei keine Angelegenheit der einzelnen Staaten, sondern solle auf Bundesebene geregelt sein, argumentiert das Justizministerium. Eine Sprecherin sagte: "Wir verstehen den Frust der Bürger von Arizona über das kaputte Immigrationssystem, doch ein Stückwerk aus lokalen und regionalen Regelungen wäre kontraproduktiv."
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Dass eine nationale Neuordnung des Einwanderungsrechts dringend notwendig ist, darüber sind sich Demokraten und Republikaner seit Jahren einig. Auf einen gemeinsamen Nenner kommen sie trotzdem nicht. Zuletzt hatte sich Präsident George W. Bush an einer Reform versucht, doch 2007 entnervt aufgegeben.
Nun wächst der Druck auf Obama, sich des Themas anzunehmen. Mit Konjunkturpaket, Finanz- und Gesundheitsreform hat der Präsident jedoch bereits einen Großteil seines politischen Kapitals verbraucht. Es ist fraglich, ob die Kraft noch für ein weiteres Mammutprojekt reicht. Wahrscheinlicher ist, dass die US-Regierung die Richtungsentscheidung bei der Einwanderung dem Supreme Court überlässt.
Mit der neuen Richterin Sonia Sotomayor wird dort auch eine Latina mitentscheiden. Seit dem 8. August 2009 ist sie Mitglied des Obersten Gerichtes. Sie wird gemeinsam mit Ruth Bader Ginsburg, Steven Breyer und John Paul Stevens zur liberalen Minderheit gezählt. Stevens soll demnächst durch die Harvard-Juristin Elena Kagan ersetzt werden, was die Mehrheitsverhältnisse jedoch nicht verändern wird.
Der Oberste Richter John Roberts stellt mit den Juristen Samuel Alito, Antonin Scalia und Clarence Thomas den konservativen Block. Die Stimme des moderaten Richters Anthony Kennedy ist daher bei fast allen Abstimmungen die entscheidende. In 92 Prozent aller Urteile gab seine Meinung den Ausschlag. Vermutlich wird es auch beim Thema Einwanderung so sein.
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(sueddeutsche.de/mcs)
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Ja das sind ja unhaltbare Zustände was ihrem Schwager da passiert ist. Da sollte man gleich eine Revolution starten und alles Verbieten ausser lieb sein!
Die USA müssen etwas machen, alles andere wäre einfach nur du.mm. Was die EU angeht. Wir sind der Einwanderungsbereich Nr1 in der Welt und unsere Kapazitäten sind schon lange erschöpft und überfordert. Es kommen auch keine Menschen denen wir helfen, vielmehr kommen Menschen um wie daheim zu leben. Viele haben keine Vorstellung was sie hier erwartet und stellen schnell fest das ihnen die Regeln und Bräuche hier gar nicht in den kram passen. Aber Geld ist immer ein feines Argument doch zu bleiben.
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Hat der tatsächlich hinter sich zwei Kitschportaits von John Wayne an der Wand...
...bevor er gelöscht wird...(wie einige Ihrer Beiträge der letzten Zeit). Das Problem der Lohndrücker habe ich im Artikel "Albtraum Arizona" auch angesprochen, finde aber natürlich damit in diesem Forum keinen großen Anklang. Leider funktioniert das Bewertungssystem nicht,jedenfalls grün von mir für Sie (auch wenn es nicht erscheint).
Die Millionen illegalen Immigranten aus Mexiko dienen in den USA vor allem als Lohndrücker. Wäre ja eine Schande, würde man die womöglich ausweisen. Wieder mal ein Sieg für den herrlichen Großmeister O., denn so wird diese Entscheidung in der deutschen Presse wieder mal gefeiert. (Er hatte sich gegen dieses Gesetz ausgesprochen.) Ich hätte solche Feierorgien an der Wall Street erwartet, aber die political correctness schlägt manchmal Volten, über die man sich köstlich amüsieren kann.
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