Anfang November explodierte in Singapur das Triebwerk eines Airbus A380. Berichten zufolge könnte dabei mehr Schaden am Flugzeug entstanden und die Situation brenzliger gewesen sein als bisher bekannt.
Einem Medienbereicht zufolge könnten die 433 Passagiere an Bord des Airbus A380, dessen Triebwerk am 4. November kurz nach dem Start in Singapur explodiert war, vielleicht nur knapp einer Katastrophe entgangen sein. Wie das Nachrichtenmagazion Focus berichtet, hat das defekte Triebwerk der notgelandeten Maschine von Qantas Airways zufolge mehr Schaden angerichtet als zunächst bekannt. Die Flugsteuerung habe nur noch begrenzt funktioniert, berichtete die Zeitschrift am Samstag vorab unter Berufung auf ein Telex von Yannick Malinge, der bei Airbus für die Produktsicherheit zuständig ist.
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Am 4. November explodierte das Treibwerk einer A380-Maschine der australischen Fluggesellschaft Qantas - was Medienberichten zufolge mehr Schaden angerichtet haben soll als bislang gedacht. (© dapd)
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Ein Airbus-Sprecher bestätigte die Existenz dieses Schreibens. Er verwies aber darauf, dass die Maschine trotz des Treibwerksausfalls durchaus flugfähig gewesen sei. "Die Piloten hatten Vertrauen in das Flugzeug", sagte er. So habe der Autopilot die ganze Zeit funktioniert. Die Piloten hätten ihn erst unmittelbar vor der Landung abgestellt, um manuell zu landen. Die drei übrigen Motoren seien komplett steuerbar gewesen. Auch die 20 Bremsen an den Fahrwerken seien verfügbar gewesen. Sie hätten es den Piloten ermöglicht, die Maschine direkt vor der Feuerwehr und den Rettungskräften zum Stehen zu bringen. Der Vorfall sei wenige Minuten nach dem Start geschehen, aber die Maschine sei erst eine Stunde und vierzig Minuten später gelandet. "Die Piloten haben die Situation mit Bravour gemeistert", sagte der Sprecher.
Laut Focus war die Steuerbarkeit des Flugzeugs entlang der Längsachse eingeschränkt gewesen. Zudem hätten die Piloten eines der drei noch funktionstüchtigen Triebwerke nach der Landung auf dem Flughafen Singapur nicht ausschalten können, da beide Kabelverbindungen durchtrennt worden seien.
Der A380 war nach einer Explosion in dem Triebwerk des Herstellers Rolls-Royce kurz nach dem Start in Singapur umgekehrt und notgelandet. Rolls-Royce will nun weltweit wahrscheinlich 40 Antriebe des betroffenen Typs Trent 900 austauschen. Airbus rechnet wegen der Schwierigkeiten bei Rolls-Royce mit Verzögerungen bei der Auslieferung seiner neuen A380-Maschinen.
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(dpa/sueddeutsche.de/kar)
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Wenn Sie ein speziell "stopisrealis..." tangierender Aufsatz interessieren sollte, der für das Forum zu lang ist, schreiben Sie mir wschmitt@mweb.co.za
Versucht die Presse da jetzt eine mögliche Katastrophe herbei zu reden? Den ersten Berichten zufolge, hatte die Crew keine Probleme, den Jet zu landen. Natürlich haben die Triebwerksplitter zusätzlich Schäden verursacht aber die Kontrolle war dadurch nicht beeinträchtigt. Schließlich sind bei modernen Verkehrsmaschinen die Flugsysteme nicht grundlos redundant ausgelegt.
Was da jetzt kolportiert wird, gehört in das Reich des "Wäre, Hätte, Könnte und Sollte." Schreiben Sie doch erst wieder zu dem Thema wenn es etwas wirklich berichtenswertes gibt.
Wie kann ein Journalist so etwas schreiben??? Die SZ zeigt im gleichen Artikel Fotos von dem gelandeten Flugzeug mit dem "beschädigten" Triebwerk, es ist offensichtlich nicht explodiert.... Wie aus anderen Artikel zu entnehmen ist, hat sich aufgrund eines Materialfehlers eine Scheibe gelöst und hat die Triebwerk-Abdeckung durchlagen, die sich dabei gelöst hat...
Wäre das Triebwerk "explodiert", dann wäre wohl auch das Flugzeug abgestürzt...
Wird denn nur noch "leichtfertig" mit den Worten umgegangen und nur noch nach "Sensationen" geschaut, ohne Rücksicht auf den Wahrheitsgehalt?