Gute Vorsätze für den JobDieses Jahr. Aber wirklich!

Weniger arbeiten, endlich die Karriere durchstarten oder öfter mal nein sagen - welchen guten Vorsatz haben Sie für das neue Jahr? Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ihn umsetzen?

Von Johanna Bruckner und Karin Janker

Weniger arbeiten!

Guter Vorsatz: Öfter mal nein sagen. Vor allem zu Überstunden.

Das kommt dazwischen: Am 1. Januar steht der Arbeitnehmer vor dem Badezimmerspiegel und sagt: "Nein! Nein!! Nein!!!" Dazu übt er eine entschlossene Miene. Am 2. Januar steckt der Chef seinen Kopf zur Bürotür rein: "Frohes Neueeeeees! Sind Sie gut gerutscht!? Österreich, Berghütte - schön, schön. Wo ich Sie gerade erwische: Wir sollten unbedingt unsere Website relaunchen, ich hab' mir da über die Feiertage Gedanken gemacht. Bei dem Projekt vertrau' ich nur Ihnen - Sie werden das wie immer super umsetzen." Und noch bevor der Arbeitnehmer zum Nein ansetzen kann, ist er wieder weg. "Beim nächsten Mal dann", denkt sich der Arbeitnehmer - und fühlt sich auch ein bisschen geschmeichelt. Das muss doch was heißen, wenn der Chef einen auswählt!

Realisierungswahrscheinlichkeit: 4 Prozent

Linktipp: Wie Chefs mit Schmeicheleien ihren Willen durchsetzen, erklärt Buchautor und Ex-Arbeitsrichter Peter Modler.

Bild: designer111 / photocase.de 31. Dezember 2014, 15:002014-12-31 15:00:00 © Süddeutsche.de/jobr/kjan/dd