Elektroauto im TestDer BMW i3 fährt weit, aber nicht weit genug

Das Elektroauto beweist im Test, dass es nun einigermaßen alltagstauglich ist. Aber BMW verspricht eine größere Reichweite, als die neue Batterie halten kann.

Von Felix Reek

Sie sind schick, diese Portaltüren des BMW i3. Portaltüren? Geläufiger ist der etwas pietätlose umgangssprachliche Begriff "Selbstmördertüren", der Pforten bezeichnet, die sich andersherum öffnen als normalerweise üblich. Der Name basiert auf der Befürchtung, dass sie zum ernstzunehmenden Sicherheitsrisiko werden können, sollten sie sich während der Fahrt öffnen. Da der Fahrtwind sie nicht zudrücken, sondern abreißen und auf die Straße schleudern könnte. Und mit ihr den Passagier im Fond, den die Tür eigentlich vor den Gefahren des Straßenverkehrs schützen sollte. 1961 wurden sie deswegen verboten.

Heute erleben die Portaltüren, die mittlerweile gegen unabsichtliches Öffnen gesichert und deshalb wieder erlaubt sind, eine kleine Renaissance. Die edelsten aller Automobile besitzen sie, die Modelle von Rolls-Royce zum Beispiel. Auch der alte Mini Clubman. Und eben der i3, das Elektromobil von BMW.

Bild: BMW 21. April 2017, 06:442017-04-21 06:44:01 © Süddeutsche.de/harl/sks