Sein Auftritt bei der Bundeswehr floppte, auch als ziviles Auto war der VW Iltis alles andere als ein Volltreffer. Doch viele Allradfans schwärmen noch heute vom Iltis. 1980 gewann er zudem völlig überraschend den Vorläufer der Rallye Paris-Dakar.
Echte Geländewagen aus deutschen Landen tragen einen Stern auf dem steil im Wind stehenden Kühler. Das Mercedes G-Modell überstrahlt seit mehr als 30 Jahren alle anderen Offroad-Modelle, die sich nach dem zweiten Weltkrieg zudem kaum nennenswert in Szene setzen konnten.
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Altgediente Soldaten, Brandbekämpfer und Allradpuristen kennen aus der Historie noch einen DKW Munga oder seinen Nachfolger VW Iltis - beide waren ausschließlich für den Einsatz bei Armee, Feuerwehr und Katastrophenschutz gedacht. Vom rustikalen Europa-Jeep des Typs VW Iltis schafften es von den insgesamt 9416 produzierten Fahrzeugen kaum mehr als 600 Modelle in die Hände von Privatkunden.
Die Gründe liegen Ende der 70er-Jahre an einer kaum nennenswerten Nachfrage und übermächtigen Konkurrenten wie Mercedes G-Klasse, Jeep Wrangler und Land Rover Defender.
Zudem waren für den von 1978 bis 1982 produzierten Iltis 36.615 D-Mark ein stolzer Preis für einen rustikalen Geländewagen, der bei der Bundeswehr nur wenig überzeugen konnte. Gebaut wurde der VW Iltis nicht bei Volkswagen in Wolfsburg, sondern bei Audi in Ingolstadt. Viele sind aber bis heute der festen Überzeugung, dass es ohne den vergleichsweise erfolglosen VW Iltis niemals quattro-Modelle im Hause Audi gegeben hätte.
Angetrieben wird der gerade einmal 3,88 Meter lange Volkswagen-Geländewagen mit der internen Bezeichnung Typ 183 von einem 1,8 Liter großen Vierzylinder-Benziner mit 55 kW / 75 PS. Nur wenige Fahrzeuge fuhren mit einem 70 PS starken Dieselmotor vom Band.
Die 75-Benziner-PS sind nicht viel, um den gut 1,3 Tonnen schweren Allradler im Straßenverkehr zu bewegen. Gerade im unteren Drehzahlbereich geht beim Iltis wenig. Der Iltis ist aufgrund fehlender Motordämmung und seiner katastrophalen Aerodynamik laut, der Durchzug allenfalls schwach.
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Das kann aber auch nur jemand geschrieben haben, der nie auf Abenteuer-Urlaub mit Y-Reisen war und daher den noch Anfang der 80er Jahren vorhandenen Fuhrpark nie live gesehen hat. Zu meiner Zeit bei den damals noch einheits-Olivgrünen war nur und ausschließlich der Iltis im Fuhrpark. Das G-Modell, das damals noch nicht einmal seinen späteren Namen hatte, war zu dieser Zeit mit genau drei Stück im internen Truppenversuch auf dem Gelände.
Plane? Man sah nichts, man verstand sein eigenen Wort nicht und nass wurde man so oder so, ob mit oder ohne Plane. Aber offen war es fantastisch - das war Cabriofeeling pur. Das einzig wirklich Fiese am Iltis war sein nicht vorhandener Grenzbereich in zu schnellen Kurven! Da wurde er zum Frettchen! Dafür aber konnte man die Spiegel superschnell austauschen - wenn der Wagen mal wieder auf einem der Spiegel zum Stillstand kam (kam bei Anfängern öfter mal vor).
Die Kiste war aber nicht totzubekommen und im Gelände eine Wucht - was niemand vermutete. Und säubern war auch klasse: Stopsel aus dem Bodenblech rausziehen und von oben mit dem Wasserschaluch fluten, sauber war der Innenraum!
haben bei der deutschen Armee eine lange Tradition, im 2. Weltkrieg wimmelte es von Hornissen, Nashörnen, Tigern. Auch einen "Puma" gab es damals schon, das war ein Panzerspähwagen.
Auf jeden Fall musste ich bei Ihrem Vergleich mit dem Tiergeruch lachen. Ich bin selbst Leopard 2 gefahren, der hat aber nur nach Diesel und Öl gerochen. Das soll ja angeblich auch für manchen anziehend wirken.
Wer hat sich denn den Namen ausgedacht? :-D
Andererseits: An Puma hat sich ja auch noch niemand gestört ...
Die Männerpflegeserie AXE heißt in England ja LYNX ... finde ich auch nicht sehr vertrauenserweckend. Luchse riechen doch bestimmt nicht besonders frisch und einladend.