Astronomie:"Vielleicht können sich die Kosmologen jetzt ein wenig entspannen"

Astronomie: So sieht das halbe Universum durch die Röntgenaugen von "eRosita" aus. Am linken Rand liegt das Zentrum der Milchstraße, durch die Mitte zieht sich die Galaktische Ebene. Gezeigt sind hier nur ausgedehnte Strukturen wie Gasnebel.

So sieht das halbe Universum durch die Röntgenaugen von "eRosita" aus. Am linken Rand liegt das Zentrum der Milchstraße, durch die Mitte zieht sich die Galaktische Ebene. Gezeigt sind hier nur ausgedehnte Strukturen wie Gasnebel.

(Foto: MPE, J. Sanders for the eROSITA consortium)

Das Röntgenteleskop "eRosita" hat so viele kosmische Energiequellen kartiert wie kein anderes Instrument zuvor. Die Daten helfen nun, einen wissenschaftlichen Streit beizulegen. Dabei konnten die deutschen Forscher bislang nur den halben Himmel auswerten.

Von Theresa Palm

Wie klumpig ist das Universum? Was nach einer nicht besonders wissenschaftlichen Frage klingt, beschäftigt Kosmologen. Denn daraus, wie sehr sich die Materie im All häuft, lassen sich Rückschlüsse auf die Auswirkungen der rätselhaften Dunklen Energie ziehen. Sie soll etwa zwei Drittel der Energie im Universum ausmachen und dafür verantwortlich sein, dass das Universum expandiert.

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