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Katastrophen:Es geschah im Schnee

Die Katastrophe vom Djatlow-Pass von vor 62 Jahren ist bis heute ein Mysterium.

(Foto: DYATLOVPASS.COM)

Orkanartiger Wind, minus 40 Grad Kälte, seltsame Himmelserscheinungen - und plötzlich sind neun junge Menschen tot. Stecken dahinter CIA-Agenten, Radioaktivität oder schlicht eine ungewöhnliche Lawine? Über eine mysteriöse Katastrophe im Ural im Winter 1959.

Von Hans Holzhaider

In der Nacht vom 1. zum 2. Februar 1959 starben während einer Skiwanderung in der Wildnis des nördlichen Uralgebirges, nahe der Grenze zwischen Europa und Asien, neun junge Leute, zwei Frauen und sieben Männer. Die Stelle, an der sie ums Leben kamen, wurde später nach dem Führer der Gruppe benannt: der Djatlow-Pass. Die Umstände ihres Todes geben bis heute Rätsel auf. Die Theorien über das, was sich in jener Winternacht an der östlichen Flanke des Berges ereignete, den die Mansen, die indigenen Bewohner dieser Gegend, Cholat Sjachl, den "kahlen Berg" nennen, füllen mehrere Bücher und Tausende Internetseiten.

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