Ohridsee:Ein Ökosystem stirbt

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Sowohl Weltnatur- als auch Weltkulturerbe: Der Ohridsee mit der Kirche des heiligen Johann von Kaneo.

(Foto: Pawel Opaska/imago images/Shotshop)

Der Ohridsee zwischen Albanien und Nordmazedonien ist der älteste See Europas und Heimat Hunderter endemischer Arten. Doch der Mensch steht kurz davor, dieses einzigartige Ökosystem für immer auszulöschen. Unterwegs mit Aktivisten, die den See retten wollen.

Von Astrid Benölken und Tobias Zuttmann

"Das ist total illegal" ist ein Satz, den Vladimir Trajanovski häufig sagt. Er sagt ihn bei Restaurants, die große Betonplattformen in den Ohridsee gebaut haben, bei den riesigen Müllhaufen, die sich nur wenige Meter vom Ufer entfernt auftürmen, und bei neuen Strandabschnitten, die Hotels in den Schilfgürtel geschlagen haben. Trajanovski ist Bürger der Stadt Ohrid und Aktivist. Er engagiert sich in der Bürgerinitiative Ohrid SOS und versucht, das einzigartige Biotop im und am See zu schützen.

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