Psychologie:Die da oben

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Wer den Besitzer dieses Sportwagen kennt, findet das Statussymbol vielleicht sogar etwas weniger vulgär.

(Foto: imago stock/imago/Joko)

Warum wettern wir gegen "die Reichen" - und bewundern gleichzeitig Menschen wie Elon Musk für ihren Erfolg und Wohlstand? Über ein weit verbreitetes Paradox, für das Forscher eine Erklärung gefunden haben.

Von Sebastian Herrmann

Mit zehn Jahren erwachte das Interesse für Computer in dem Jungen. Auf seinem Commodore VIC 20 tauchte er in die Welt des Codes ein und begann, erste eigene Programme zu schreiben. Ein wenig klingt seine frühe Biografie wie das Klischee vom aschenputtelhaften Aufstieg eines Computer-Nerds: In der Schule gehänselt, gemobbt und verprügelt, wandte er sich den Maschinen und der Technik zu - und zeigte es am Ende der ganzen Welt. Mit zwölf Jahren verkaufte er für 500 US-Dollar sein erstes selbstentwickeltes Computerspiel. Heute, fast 40 Jahre später, schießt er Touristen gegen Bezahlung ins Weltall, baut Elektroautos, träumt von Reisen zum Mars und ist vor allem: einer der reichsten Menschen der Welt. Natürlich geht es hier um Elon Musk, dessen Vermögen Anfang des Jahres 2021 laut Schätzungen bei sagenhaften - oder obszönen - 185 Milliarden US-Dollar lag. Aber dürfen einzelne Personen einen derartigen Reichtum anhäufen, während die überwiegende Mehrheit der Menschen mit viel, viel weniger auskommen oder gar ein Leben in Armut führen muss? Sollten die Superreichen nicht zur Kasse gebeten und Vermögen so verteilt werden, dass es weniger Ungleichheit gibt?

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