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Methan:Der übersehene Klimakiller

FILE PHOTO: A reflection of two gas flaring furnaces and a woman walking on sand barriers is seen in the pool of oil-smeared water at a flow station in Ughelli, Delta State

Bei der Ölförderung, wie hier in Nigeria, wird Erdgas als Nebenprodukt häufig verbrannt. Dabei können auch große Mengen Methan entweichen.

(Foto: Afolabi Sotunde/REUTERS)

Die Welt konzentriert sich beim Klimaschutz auf Kohlendioxid, obwohl die Gefahr durch Methan wächst, wie ein UN-Bericht warnt. Dabei wären Maßnahmen gegen das Treibhausgas günstig zu haben - und zeigen fast sofort Wirkung.

Von Christoph von Eichhorn

Will man seine Rechnungen für Heizkosten oder Strom in den Griff bekommen, dann gibt es langfristige und kurzfristige Strategien. Was eher auf lange Sicht etwas bringt: die Lampen an der Decke nach und nach mit energiesparenden LEDs bestücken, sparsame Elektrogeräte kaufen oder Photovoltaik-Module auf dem Dach installieren, um sich selbst zu versorgen. Die Anstrengungen zahlen sich dann hoffentlich bei der nächsten Abrechnung aus. Das alles nützt aber wenig, wenn man sich zugleich im Alltag falsch verhält. Lässt man etwa stundenlang im Winter das Fenster offen, wird es ungemütlich, egal wie gut das Haus gedämmt ist. Da hilft nur: Fenster zu, und zwar schnell.

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