Menschheitsgeschichte:Manchen Ärmsten ging es früher besser als heute

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Menschheitsgeschichte: Ein Obdachloser bittet 1948 auf den Straßen der Leipziger Innenstadt um eine Spende.

Ein Obdachloser bittet 1948 auf den Straßen der Leipziger Innenstadt um eine Spende.

(Foto: United Archives / Erich Andres via www.imago-images.de/imago images/United Archives)

Die weltweite Armutsquote sinkt und sinkt, aber ist das tatsächlich ein Verdienst der Marktwirtschaft? Ganz so einfach ist es nicht, legen die Daten zweier Wissenschaftler nahe.

Von Jakob Wetzel

Der Kampf gegen die Armut wirkt wie eine Erfolgsgeschichte. In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben, massiv zurückgegangen. Im Jahr 1820, so haben es der frühere Chefökonom der Weltbank François Bourguignon sowie Christian Morrisson, Abteilungsleiter bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der OECD, einmal ausgerechnet, lebten noch 94,4 Prozent aller Menschen weltweit in Armut, 83,9 Prozent gar in extremer Armut.

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