Kapitalismus - Kapitalismus - SZ.de

Kapitalismus

Kapitalismus

Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion erscheint er als Wirtschaftsordnung alternativlos. Und doch steht der Kapitalismus in der Kritik wie seit langem nicht mehr. Bedeutet er Wohlstand für alle oder ist er die Wurzel allen Übels?

SZ PlusExklusivGrüne Jugend
:"Das kapitalistische System funktioniert nicht"

Vor der Europawahl fordert die Jugendorganisation der Grünen einen Kurswechsel in Richtung "demokratischer Sozialismus": Neue Steuern sollen Reiche treffen, Wohnungskonzerne im großen Stil enteignet werden.

Interview von Markus Balser

SZ PlusTheresia Enzensbergers Essay "Schlafen"
:Kinder der Nacht

Biochemisch bedingte Hoffnungslosigkeit und andere Albträume: Theresia Enzensberger untersucht in ihrem Essay "Schlafen" ein menschliches Grundbedürfnis.

Von Christiane Lutz

SZ PlusChristoph Büchel in der Fondazione Prada
:Alles muss raus

Der Schweizer Künstler Christoph Büchel hat die Fondazione Prada in Venedig in ein bankrottes Pfandhaus verwandelt und begeistert damit die Biennale-Besucher.

Von Till Briegleb

SZ PlusDie Sprache des Kapitalismus
:Sägen an den Säulen des Systems

Ein anderes Sprechen über ökonomische Zusammenhänge führt zu mehr Gerechtigkeit, glauben der Kulturwissenschaftler Simon Sahner und der Ökonom Daniel Stähr. Wirklich?

Von Helmut Mauró

Das Politische Buch
:Die heilige Kuh muss weg

Ulrich Brand und Markus Wissen erklären die Zusammenhänge von Erderhitzung und kapitalistischer Lebensweise. Ihr Vorschlag ist so radikal wie bekannt.

Rezension von Rudolf Walther

SZ PlusSZ MagazinLeben und Gesellschaft
:Wann sind wir zu dem geworden, was wir haben?

Die meisten Menschen kaufen immer weiter, obwohl sie schon viel zu viel Zeug besitzen – und es eigentlich besser wissen. Woher kommt diese unbewusste Gier? Und wie schafft man es, den Versuchungen des Konsums zu widerstehen?

Von Theresa Hein

SZ PlusMeinungPrantls Blick
:Was Christian Lindner lesen sollte

Das Kapital hat gesiegt, aber nicht recht: Das Vermächtnis des Sozialphilosophen Oskar Negt.

Von Heribert Prantl

SZ PlusWeltwirtschaftsforum
:Der Anarchokapitalist verstört und begeistert Davos

Der neue argentinische Präsident Javier Milei preist auf dem Weltwirtschaftsforum den Kapitalismus, mit dem er sein Land aus dem Elend führen will, warnt den Westen vor dem Sozialismus - und vor Feministinnen.

Von Lisa Nienhaus

SZ PlusErik Olin Wright: "Warum Klasse zählt"
:Fataler Selbstbetrug

Der Kinofilm "Parasite" war ein Hit, aber warum interessieren sich im echten Leben so wenig Menschen für Klassenfragen? Der Soziologe Erik Olin Wright hat ein erhellendes Buch zu der Frage geschrieben.

Von Jan Schroeder

SZ PlusDas Politische Buch
:Rezept gegen Superreichtum

Der Soziologe Michael Savage zeigt in einer fulminanten Langzeitstudie auf, wie ökonomische Ungleichheit allerorten Konflikte schürt. Er geht dabei auf Versäumnisse seiner eigenen Fachdisziplin ein und entwirft radikale Ideen für ein "gutes Leben".

Rezension von Rudolf Walther

SZ PlusMeinungReformzwänge im Fußball
:Niemals ist es genug

Ein neuer Investor für die Liga, ein neuer Modus für die Champions League: Im Spitzenfußball verdrängt die Logik des steten Wachstums, der die Branche neurotisch folgt, alle Bedenken und Gegenargumente.

Kommentar von Philipp Selldorf

SZ PlusSZ MagazinDas Beste aus aller Welt
:Der Überdruss an den Dingen

Alles ist voll mit Gegenständen, die man nicht braucht. Warum kommen trotzdem ­ständig noch neue hinzu, fragt sich unser Kolumnist nach dem Kauf einer völlig überflüssigen Putzbürste.

Von Axel Hacke

SZ PlusAusstellung im Museum Gunzenhauser
:Proletarier aller Länder, hüpft

Eine Ausstellung im Chemnitzer Museum Gunzenhauser zerlegt Kapitalismuskritik in snackbare Häppchen - instagramtauglich und punktuell tieftraurig.

Von Cornelius Pollmer

SZ PlusKohei Saito: "Systemsturz"
:"Zum Rückfall in die Barbarei verdammt"

Das extrem kapitalismuskritische Buch "Systemsturz" des linken japanischen Philosophen Kohei Saito verkaufte sich in Japan eine halbe Million Mal. Jetzt erscheint es auf Deutsch. Taugt es etwas?

Von Jens-Christian Rabe

Elon Musk in Südtirol
:Dynamische Champagner-Architektur

Elon Musk überlegt, sich in der Südtiroler Gemeinde St. Kassian niederzulassen. Ein Bozner Architekturbüro arbeitet bereits an den Entwürfen für sein Traumhaus. Eine Stilkritik.

Von Martin Zips

SZ PlusErfolg von "Barbie"
:Glückwunsch, Mattel

Der Blockbuster "Barbie" ist ein feministischer Film? Das ist zum Totlachen. Zum Sieg des Kapitalismus über die gerechte Sache.

Von Johanna Adorján

SZ PlusLukas Bärfuss' "Die Krume Brot"
:Der Zufall ist ein mieser Verräter

Lukas Bärfuss erzählt in "Die Krume Brot" von einer Frau aus dem Arbeitermilieu der 1970er-Jahre. Ihm gelingt dabei viel mehr als bloße Kapitalismuskritik.

Von Erika Thomalla

SZ Plus"I'm a Virgo" auf Prime
:Richtig schön absurd

In der Serie "I'm a Virgo" auf Prime schließt sich ein Vier-Meter-Junge Revoluzzern an.

Von Susan Vahabzadeh

SZ MagazinWohnen und Design
:Markenzeichen: Glattgeschliffen

Immer mehr Logos wichtiger Unternehmen kommen ohne Serifen aus. Für unseren Autor gehen damit nicht nur Originalität und Schwung verloren – er sieht auch ein wichtiges Kulturgut bedroht.

Von Andrian Kreye

SZ PlusEmissionshandel
:Kapitalismus, erlöse uns

Die Marktwirtschaft soll das Klima retten, fordert die FDP. Das könnte tatsächlich klappen. Mit positiven Nebenwirkungen für die Debatte.

Von Philipp Bovermann

SZ PlusDavid Schalkos Roman "Was der Tag bringt"
:Man kann nicht alles haben

In "Was der Tag bringt" stattet David Schalko einen Mann mit einer magischen Kreditkarte aus. Gute Idee. Jedoch fehlt dem Roman, was den Autor sonst auszeichnet: der Humor.

Von Joachim Hentschel

SZ PlusMeinungKapitalismus
:200 Millionen Euro Jahressalär sind ein geschmackloses Signal

Der Verdienst des Google-Chefs ist anstößig, keine Frage, zumal Sundar Pichai gerade viele Angestellte entlässt. Aber wer setzt die Grenze für den Profit der Manager?

Kommentar von Johan Schloemann

SZ PlusPremiumisierung der Popkultur
:Die große Abzocke

Beyoncé, Harry Styles oder die Showgröße Obama: Die Leute wollen immer näher ran und zahlen absurde Preise für Premiumangebote aller Art. Ein paar Beobachtungen zur Fantrottelei.

Von Marlene Knobloch

SZ PlusMeinungKrisenpolitik
:Den Gesellschaften des Westens fehlt die Geduld

Die Sehnsucht nach schnellen Lösungen und Game-Changern im Ukraine-Krieg und anderen Krisen ist groß. Doch die Probleme der Gegenwart verlangen etwas anderes.

Kommentar von Kia Vahland

SZ PlusWirtschaftsgeschichte
:Was kommt nach dem Finanzkapitalismus?

Vor 50 Jahren kollabierte das in Bretton Woods erdachte globale System fester Wechselkurse. Ihm folgte der liberale Finanzkapitalismus. Auch der ist gescheitert. Und nun?

Von Claus Hulverscheidt, Nikolaus Piper und Markus Zydra

Mitten in Ebersberg
:Aus Liebe ein Piratenschiff

Auch zum Valentinstag gilt der Grundsatz: Wer aus Liebe schenkt, darf nicht mit Liebe rechnen.

Glosse von Franziska Langhammer

SZ PlusMeinungMedizin
:Der Markt heilt die Kranken nicht

Revolution und Gegenrevolution im Gesundheitswesen: Warum in den Kliniken die Wiederentdeckung des Gemeinwohls so wichtig ist.

Kolumne von Heribert Prantl

Weiterer Brief
:Ethisches Defizit

Wenn die Politik hilflos hinter milliardenschweren Kapitalmonopolisten herhechelt, dann hilft nur noch eines: die Rückkehr zu Haltung und Glaubenssätzen.

Weltwirtschaftsforum 2023
:Worum es in Davos wirklich geht

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sollen die großen Krisen der Welt verhandelt werden. Aber es gibt viel Kritik an der Veranstaltung - und es geht auch ums Geld.

Von Caspar Busse und Isabel Pfaff

SZ PlusNiederlande
:Ein Land in der Klemme

Zu viele Menschen, zu viele Tiere, zu viele Umweltschäden: Es wird eng in den Niederlanden. Gibt es einen Ausweg?

Von Thomas Kirchner

SZ PlusMünchner Kammerspiele
:Zwischen Dior-Mänteln und Dildos

Das Theater rebelliert mal wieder gegen die kapitalistische Welt, diesmal mit einem Sexshop in den Münchner Kammerspielen. Ein Lagebericht.

Von Marlene Knobloch

SZ PlusEssay
:Das wird schon wieder

Krieg, Klimawandel, Energieknappheit – manchmal hat man den Eindruck, man lebe inmitten einer einzigen Krise. Warum es trotzdem falsch wäre zu resignieren und wir zuversichtlich bleiben sollten.

Essay von Kurt Kister

SZ PlusIsabel Fargo Cole: "Die Goldküste"
:Lügen der Ahnen

Ein Kunstwerk: Isabel Fargo Coles brillanter Essay "Die Goldküste" verbindet Reiseerzählung, Anthropologie und das Nachdenken über das Klima.

Von Felix Stephan

SZ PlusÖkonomie
:Erst die Moral, dann das Fressen?

Der Markt und der Kapitalismus zersetzen den Glauben an ethische Werte: Diese These ist seit Jahrzehnten weitverbreitet - aber womöglich ist das Gegenteil der Fall.

Von Sebastian Herrmann

SZ PlusMeinungLieferdienste
:Die Bequemlichkeit hat endlich ihren Preis

Wer bei Schnell-Lieferdiensten bestellt, fördert die hässliche Seite des Kapitalismus. Doch es zeichnet sich ab, dass es weniger Anbieter geben wird und die Kosten für die Besteller steigen. Gut so!

Kommentar von Michael Kläsgen

Kritik
:Künstlerlos

Das dritte Konzert von "La Bohème 2022" im Schwere Reiter ist die toll klingende Abbildung eines vorbeiwehenden Diskurses.

Von Egbert Tholl

Theater
:Putzig

Cornelia Maschner adaptiert Florian Davd Fitz' Film "100 Dinge" fürs Zentraltheater.

Von Egbert Tholl

Nachruf auf Mike Davis
:Der Untergangsprophet

Mike Davis sagte die Katastrophen der Gegenwart voraus. Nun ist der Urbanist, Marxist und Superstar des linken Geisteslebens gestorben.

Von Andrian Kreye

SZ PlusMenschheitsgeschichte
:Manchen Ärmsten ging es früher besser als heute

Die weltweite Armutsquote sinkt und sinkt, aber ist das tatsächlich ein Verdienst der Marktwirtschaft? Ganz so einfach ist es nicht, legen die Daten zweier Wissenschaftler nahe.

Von Jakob Wetzel

Psychologie
:Die heißen Quellen des Hasses

Populisten betonen gerne den Gegensatz zwischen den bösen Eliten und den guten Menschen. So schüren sie Wut und Enttäuschung. Aber was war zuerst da, die Wut oder der Populismus?

Von Sebastian Herrmann

SZ PlusJournalistenlegende
:Mittendrin

Günter Wallraff hat den deutschen Undercover-Journalismus erfunden. Deswegen gibt es ihn sogar als Verb: "Wallraffen" heißt "verdeckt recherchieren". Jetzt wird er 80.

Von Holger Gertz

SZ PlusPsychologie
:Schlaue Radikale

Intelligente Menschen neigen eher zu extremen Positionen. Wie kommt das?

Von Sebastian Herrmann

Netzkolumne
:Nischen im Netz

Früher musste man sein Popwissen im Plattenladen beweisen. Und jetzt? Hat das Internet das kulturelle Kapital des guten Geschmacks zerstört?

Von Michael Moorstedt

MeinungDie Linke
:Heißer Herbst, lauwarm serviert

Der Antikapitalismus und die soziale Kritik der Partei werden gerade dringend benötigt. Aber um als echte politische Kraft glaubwürdig zu sein, muss sie bei ihren Problemthemen endlich Klarheit schaffen.

Kommentar von Meredith Haaf

SZ PlusMeinungReichtum
:20 356 Pools

Während viele Menschen nicht wissen, wie sie im Winter ihre Heizkosten bezahlen werden, bewegen sich die Reichsten unbekümmert wie in einer Parallelwelt. Über diese Diskrepanz muss gesprochen werden - und zwar ständig!

Kolumne von Jagoda Marinic

SZ PlusMeinungWohlstand und Konsum
:Wir müssen lernen zu verzichten

Viele Menschen spüren es längst: Wir stecken in einer tiefen Krise. Das Zeitalter des grenzenlosen Konsums geht zu Ende, nun ist Maßhalten angesagt. Was das bedeutet und worauf es nun ankommt.

Essay von Silvia Liebrich

SZ Plus"After the Fall" von Ben Rhodes
:Geschäfte rechtfertigen jede Schweinerei

Ben Rhodes, einst Obamas Redenschreiber, hat ein Buch über das Versagen des Westens und dessen Mitschuld am Krieg geschrieben. Es ist nicht nur schonungslos, sondern eine Lektion für uns alle.

Von Nils Minkmar

SZ Plus"Die Höhle der Löwen"
:Verraten und verkauft

Vox feiert seine populäre Investoren-Show "Die Höhle der Löwen" gern als Motor der Innovation. Dabei wird dort oft nur Bekanntes als Neuerfindung präsentiert. Zeigt die Sendung eher, wie der Kapitalismus zukunftsfähige Ideen verhindert?

Von Oliver Weber

SZ PlusPhilosophin Lea Ypi
:"Wir sind nicht so frei, wie wir immer glauben"

Die Philosophin Lea Ypi ist im stalinistischen Albanien groß geworden. Ein Gespräch über die Wirkung von Propaganda, trügerische Versprechen des Westens und warum ihre Eltern lügen mussten, um sie zu schützen.

Interview von Mareen Linnartz

SZ PlusKapitalismus und Arbeit
:"Ständig zu lächeln und freundlich zu sein, ist erschöpfend"

Die britische Philosophin Amelia Horgan hat untersucht, warum so viele Menschen im Kapitalismus unter ihrer Arbeit leiden. Ein Gespräch über Selbstausbeutung, Glück und wie mehr Freiheit gelingt.

Interview von Niklas Elsenbruch

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