bedeckt München -2°

Computerspiele:Virtuelles Gemetzel

Visitors play ''World of Warcraft'' at an exhibition stand during the Gamescom 2011 fair in Cologne

Ein Besucher auf der Gamescom in Köln.

(Foto: INA FASSBENDER/REUTERS)

Fördern brutale Computerspiele aggressives Verhalten? Nach mehr als 40 Jahren Forschung kommen Wissenschaftler zu einem ernüchternden Fazit.

Von Sebastian Herrmann

Das Ziel des Spiels besteht darin, die Zahl der Verkehrstoten in die Höhe zu treiben. Das Prinzip ist einfach: Der Spieler lenkt ein Auto und nietet damit Personen um, die über den Bildschirm laufen. Die Entwickler von "Death Race" legten zwar Wert auf die Feststellung, dass die zu tötenden Figuren keine Menschen, sondern Zombies oder Gremlins seien. Dennoch schlug die Empörung über das Computerspiel hohe Wellen. In der New York Times warnte ein Psychiater, dass "Death Race" eine neue, furchterregende Qualität habe: Der Spieler konsumiere Gewalt nicht mehr nur wie in Filmen, er werde stattdessen selbst zum Handelnden und so womöglich zum Enthemmten. Gewaltverherrlichende Spiele wie "Death Race" könnten zu echten Gewalttaten inspirieren, so der Tenor der folgenden Debatte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Frauen tragen Papiertüten von Louis Vuitton in der Fußgängerzone und Einkaufsstraße Kaufingerstraße ind der Innenstadt v
Pandemie und Ökonomie
Feindbild Milliardär
Wanzen 16:9
Bettwanzen
Das große Fressen
Virus-stricken Dutch cruise ship expected to reach Florida's coasts after stand-off over permission to dock
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Maisach: Neubaugebiet / Gewerbegebiet West / Immobilien; WIR
Immobilien
Kostenrisiko Eigenheim
Zur SZ-Startseite