Klimaforschung:Europas Sommer werden immer heißer - ist der "Kälteblob" im Atlantik schuld?

Klimaforschung: Die Hitzewelle "Cerberus" ließ die Temperaturen in Rom im vergangenen Juli auf rund 46 Grad steigen.

Die Hitzewelle "Cerberus" ließ die Temperaturen in Rom im vergangenen Juli auf rund 46 Grad steigen.

(Foto: GUGLIELMO MANGIAPANE/REUTERS)

Forscher vermuten die Ursache für Hitzewellen in einer Region südlich von Grönland, die paradoxerweise immer kälter wird. Was man über diesen Kältefleck und seinen Einfluss weiß.

Von Christoph von Eichhorn

Der Sommer ist in Europa keine unbeschwerte Jahreszeit mehr. Im vergangenen August etwa kämpfte Griechenland mit den schwersten Waldbränden seit 15 Jahren, in Italien stiegen die Temperaturen im Juli auf bis zu 46 Grad. Ein Jahr davor starben einer Studie zufolge geschätzt mehr als 60 000 Europäerinnen und Europäer an den Folgen extremer Hitze, darunter mehr als 8000 Deutsche. Viel Sonne und hohe Temperaturen haben zudem die Schweizer Gletscher seit 2022 um rund zehn Prozent schrumpfen lassen. Dazu kommen schwindende Niederschläge und häufigere Dürren.

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