Biologische Vielfalt:Artenschutz-Bericht zieht düstere Bilanz

Lesezeit: 4 min

Feldarbeit im Herbst

Die intensive Landwirtschaft gilt als eine der Hauptursachen für das Artensterben.

(Foto: Jens Büttner/picture alliance/dpa)

Der fünfte internationale Report zur biologischen Vielfalt zeigt: Trotz einiger Erfolge geht das Massensterben von Tieren und Pflanzen weiter.

Von Tina Baier

Die Frist ist abgelaufen. Bis zum Jahr 2020 sollten 20 Ziele erreicht sein, um das Massensterben von Tieren und Pflanzen auf der Erde zu stoppen. Die so genannten Aichi-Ziele, auf die sich die Mitglieder des internationalen Biodiversitätsabkommens CBD vor zehn Jahren geeinigt haben, sahen unter anderem vor, die Ursachen des Schwunds zu bekämpfen und Ökosysteme besser zu schützen. Die bittere Wahrheit ist: Kein einziges dieser Ziele wurde erreicht. Zwölf wurden deutlich verfehlt, sechs nur teilweise erfüllt und für zwei gibt es nicht genug Daten, um die Lage beurteilen zu können. Das ist die Bilanz des fünften "Global Biodiversity Outlook" (GBO), der heute in Montreal veröffentlicht wurde.

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