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Verkehr - Hamburg:Rund 70 Lastwagenunfälle an Hamburger Brücken seit 2017

Hamburg (dpa/lno) - Unter Hamburgs Straßen- und Bahnbrücken sind seit 2017 rund 70 Mal Lastwagen hängen geblieben. Allein die Deutsche Bahn zählte in der Hansestadt etwa 50 sogenannten Anfahrschäden, wie der Senat auf eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Karl-Heinz Warnholz mitteilte. Eine Brücke kam den Lastwagenfahrern besonders häufig in die Quere: die Eisenbahnüberführung über die Elbgaustraße im Stadtteil Eidelstedt. Hier habe es die meisten Schäden gegeben. Wie oft diese S- und Fernbahnüberführung gerammt wurde, konnte die Deutsche Bahn dem Senat gleichwohl nicht sagen.

Die Bauwerke des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer kamen vergleichsweise glimpflich weg. Hier wurden seit 2017 elf Anfahrschäden gezählt. Gegen die Brücken der Hochbahn krachten acht Mal Fahrzeuge. Die Hafenbehörde HPA hatte zuletzt 2017 einen Schaden zu beklagen, als ein hoher Lkw eine Brücke über dem Moorburger Hauptdeich rammte.

Anders als beim Unfall am Montag vergangener Woche in Nordfriesland blieben die Folgen meist überschaubar. Den Senatsangaben zufolge beliefen sich die Reparaturkosten meist auf eine vier- bis fünfstellige Summe. Der Unfall zwischen Bredstedt und Niebüll hat zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr nach Sylt geführt. Die Reparaturarbeiten sollen mindestens vier Wochen dauern.