Clemens Tönnies:Das Ende vom Lied

20.06.2020 - Coronavirus - Pressekonferenz Geschäftsführung von Tönnies: Über laufende Entwicklungen des Corona-Ausbruch

Wie ein Büßer steht er da. Clemens Tönnies am vergangenen Samstag vor der Firmenzentrale in Rheda-Wiedenbrück. Er will jetzt alles ändern, sagt er.

(Foto: Noah Wedel/Imago)

Das System Clemens Tönnies hat lange funktioniert. Die Corona-Pandemie zeigt, unter welchen Bedingungen in seinen Schlacht-Fabriken gearbeitet wird - und dass es so nicht weitergehen kann.

Von Elisabeth Dostert

Es gab Stunden im Leben des Fleischfabrikanten Clemens Tönnies, 64, da wirkte er besoffen vor Glück. Ende Mai 2016 war so ein Abend. Da feierte der Ostwestfale mit fast tausend Gästen in seiner Heimat in Rheda-Wiedenbrück seinen 60. Geburtstag. Tönnies stand da, wo er am liebsten steht - im Mittelpunkt. Fotos in einem Klatschmagazin zeigen ihn, wie er mit Schlagersängerin Helene Fischer auf der Bühne steht. Die dunkle Krawatte hängt lose um den Hals. Tönnies trägt wie so oft einen dunklen Anzug und ein Hemd, weiß wie steif geschlagenes Eiweiß. Die Botschaft ist klar: Da hat es einer zu sehr viel gebracht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Achtung: einmalige Nutzung für Interview in GES, Online Inklusive: Dr. Heidi Kastner, Psychiaterin.
Psychologie
"Dummheit hat Hochkonjunktur!"
Filmfest München - CineMerit Gala
Woke-Debatte in England
Nicht lustig
Börse
Die sieben teuersten Anlegerfehler
Kann man Selbstdisziplin lernen? Wendy Wood im Interview
Psychologie
Kann man Selbstdisziplin lernen?
Volkswagen T6.1 California
VW California
Tiny House auf vier Rädern
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB