Thomas Hitzlsperger im Interview "Unser Blick richtet sich nicht täglich nach München"

"Fußball ist hochpolitisch, wer das nicht sehen will, hat nichts verstanden", sagt Thomas Hitzlsperger.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Der ehemalige Fußballprofi Thomas Hitzlsperger über den VfB Stuttgart, die Frage, ob Geld oder Fans wichtiger sind und warum es unangenehm werden kann, neben Jürgen Klopp zu stehen.

Interview von Marc Beise

Thomas Hitzlsperger, 36, arbeitet nach dem Ende seiner Karriere wieder dort, wo er einst seinen größten Erfolg feierte: beim VfB Stuttgart. Dort organisiert und gestaltet er die Fußballwelt für den Nachwuchs. Mit der Bundesligamannschaft kommt er an diesem Samstag nach München, es ist das letzte Spiel der Saison. Danach ist die Weltmeisterschaft in Russland angesagt. Dort wird Hitzlsperger für die ARD als Experte am Mikrofon arbeiten.

SZ: Herr Hitzlsperger, nach Abstieg und Wiederaufstieg hatte sich Stuttgart vorgenommen, die Tabelle ...