MeinungNachhaltigkeitStoff für morgen

Essay von Silvia Liebrich

Lesezeit: 6 Min.

Fotos: Imago (2), Illustration: Christian Tönsmann
Fotos: Imago (2), Illustration: Christian Tönsmann Imago (2), Illustration: Christian Tönsmann

Die Erde ist reich an Rohstoffen. Aber die Menschen müssen lernen, verantwortungsvoller mit ihnen umzugehen. Über einen Wandel, der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik viel abverlangen wird.

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Es gibt keinen anderen Gradmesser, der den Zustand der Erde so knapp und anschaulich auf den Punkt bringt wie der Welterschöpfungstag. An diesem Donnerstag, dem 29. Juli, war es wieder so weit: Rund fünf Monate vor dem Jahresende hat die Menschheit alle biologischen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres wiederherstellen und somit nachhaltig bereitstellen kann. Industrieländer wie Deutschland tragen dazu wesentlich bei. Würden alle Menschen weltweit so leben wie die Bundesbürger, wäre das Limit der Erde bereits am 5. Mai erreicht gewesen, rechnen Umweltschützer vor.

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