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Reichensteuer in Lateinamerika:Wer soll für die Corona-Krise zahlen?

Villa Palito, La Matanza - poverty is increasing and the army continues to help feed the people.

Warten auf Essen: In La Matanza vor den Toren von Buenos Aires stehen Menschen vor einer Suppenküche Schlange.

(Foto: Paula Acunzo/imago images)

In der Pandemie haben Lateinamerikas Superreiche allerbeste Geschäfte gemacht, doch auch die Armut ist extrem gestiegen. Die Reichensteuer soll aus der Krise helfen - doch so einfach ist das nicht.

Von Christoph Gurk, Buenos Aires

Vor den Toren von Buenos Aires liegen der internationale Flughafen Ezeiza und die Gemeinde La Matanza. Nur ein paar Kilometer Luftlinie trennen beide, genauso gut könnten es aber Welten sein. Denn La Matanza ist eine der ärmsten Gegenden im Großraum der argentinischen Millionenmetropole. Knapp zwei Millionen Menschen wohnen hier, viele in Elendssiedlungen, zwischen Müll und unasphaltierten Straßen. Die Lage war schon vor der Pandemie angespannt, mit dem Virus aber sind Kriminalität, Arbeitslosigkeit und Armut noch weiter angestiegen.

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