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Reden wir über Geld mit Billy Bragg:"Ich wollte nicht der traurige Typ sein, der pleite in einem Pub sitzt"

"Ich habe nie viel Geld mit Plattenverkäufen verdient", sagt Billy Bragg.

(Foto: mauritius images / Alamy / GARY)

Der britische Songwriter, Autor und Polit-Aktivist Billy Bragg hat mit seiner ersten Gage eine Zentralheizung im Elternhaus bezahlt. Ein Interview über die frühen Jahre als Punk, seine 80er-Hymne "A new England" und Ausmisten in Corona-Zeiten.

Von Thomas Fromm und Claudia Fromme, München

Eigentlich ist Billy Bragg, 62, die meiste Zeit im Jahr unterwegs. Nun gibt es keine Konzerte, die Lesereisen sind storniert, und so hockt der britische Musiker in seinem Wohnzimmer in Dorset vor dem Computer und macht sich Gedanken über die Weltlage im Allgemeinen und seine Finanzen im Besonderen. Gerade hat er seinen Dachboden aufgeräumt, um alte Tourplakate bei Ebay zu verkaufen. An der Wand hängt moderne Kunst, im Regal stehen alte Bücher, Aktenordner, eine Grubenlampe. Der Gitarrenschrubber von früher ist heute mehr Politikprofessor als Punk.

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