Rechenzentren:Katzenvideos verschärfen die Wasserkrise

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Hier wohnt die Cloud: Blick in ein Rechenzentrum. (Foto: Science Photo Library/imago)

Dass die Cloud viel Energie frisst, das weiß man. Aber es gibt noch ein anderes Problem: Wasser. Das wird immer knapper, und Rechenzentren verbrauchen auch davon viel. Dabei müsste das nicht unbedingt sein.

Von Helmut Martin-Jung, München

Es scheint alles so körperlos zu sein. Als wäre die Cloud, in der Onlinebestellungen bearbeitet, Urlaubsfotos gespeichert und Katzenvideos ausgespielt werden, als wäre sie eine Wolke ähnlich denen, die am Himmel schweben. Doch wer je einen Blick in ein Rechenzentrum geworfen hat, merkt schnell: Die Wirklichkeit ist alles andere als schwerelos. Regale mit Serverrechnern reihen sich in riesigen Hallen schier endlos aneinander. Es herrscht ohrenbetäubender Lärm. Der Stromverbrauch großer Rechenzentren entspricht dem einer Kleinstadt. Und je digitaler die Welt wird, desto mehr solcher Rechenzentren müssen gebaut werden. In den USA, wo die meisten davon stehen, sind diese jetzt schon für zwei Prozent des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich, in der EU waren es 2018 sogar schon 2,7 Prozent.

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