bedeckt München

Klima und Konsum:Endlich nachhaltig online shoppen?

French bulldog watching woman cutting cucumber on table model released Symbolfoto property released

Hat Galaxus auch im Angebot: Küchenutensilien wie Messer, Brettchen und Schalen, aber keine Hunde.

(Foto: imago/Westend61)

Der erste Onlineshop, der einen CO₂-neutralen Einkauf ermöglicht - das will eine Tochter des Schweizer Handelskonzerns Migros sein. Doch wie nachhaltig ist das Angebot tatsächlich?

Von Michael Kläsgen

Der britische Supermarktkonzern Tesco war einer der ersten großen Einzelhändler, die nicht weniger als "eine Revolution im grünen Konsum" anzetteln wollten. Das Unternehmen versprach, alle 70 000 Produkte mit einem Kohlenstoffdioxid-Label zu versehen, vom Orangensaft bis zum Toilettenpapier. Doch schon vor acht Jahren scheiterte das Projekt krachend aus Kostengründen. Tesco teilte am Ende verzweifelt mit, es sei ein "Minimum von mehreren Monaten Arbeit" nötig, um den Fußabdruck jedes einzelnen Produkts zu berechnen. Außerdem zog damals kein anderer Händler nach.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Frühlingswochenende - Ausflügler am Starnberger See
Coronavirus-Pandemie
"Wenn es windstill ist, stecken sich Menschen auch draußen an"
Freundinnen
Corona und Freundschaft
Es waren einmal zwei Freundinnen
Gastronomie
Corona-Auflagen
Mit 35 fängt das Leben an
U.S. President Trump campaigns in Jacksonville, Florida
USA
Trumps verheerende Bilanz
Virus-stricken Dutch cruise ship expected to reach Florida's coasts after stand-off over permission to dock
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
Zur SZ-Startseite