Montagsinterview:München, Mailand und die neue Fernsehwelt

Lesezeit: 6 min

Montagsinterview: Conze kam vor knapp zwei Jahren vom Staubsaugerkonzern Dyson zu ProSiebenSat.1.

Conze kam vor knapp zwei Jahren vom Staubsaugerkonzern Dyson zu ProSiebenSat.1.

(Foto: oh)

Max Conze, Chef von Pro Sieben Sat 1, will sich endlich mit dem Aktionär Mediaset treffen, lehnt eine Fusion aber ab.

Von Caspar Busse

Aus der Kaffeemaschine kommt nur heißes Wasser, erst im dritten Anlauf bekommt Max Conze, 50, endlich einen Espresso. Es sind keine leichten Zeiten für den Vorstandschef von Pro Sieben Sat 1, einem der großen Privatsender in Deutschland: Die TV-Werbegeschäfte laufen nicht gut, die Aktie ist im Keller, der italienische Mediaset-Konzern, der von der Familie von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi gelenkt wird, stockt den Anteil auf. Das Gespräch findet in einem Glaswürfel inmitten eines Großraumbüros in Unterföhring nördlich von München statt, in dem die Führungsmannschaft sitzt.

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