Luftverkehr - Berlin:Flugpersonal fühlt sich bei Corona-Hilfen vernachlässigt

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Frankfurt/Berlin (dpa) - Die Beschäftigten deutscher Luftverkehrsunternehmen fühlen sich bei den Staatshilfen für die Airline-Branche vernachlässigt. Trotz der Milliarden-Rettungspakete für Lufthansa und Tui in der Corona-Krise müssten die Beschäftigten um ihre Zukunft bangen, heißt es in einem Aufruf der Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Ufo zu einer Demonstration an diesem Donnerstag (2. Juli) in Berlin. Betroffen von Schließungsplänen sind zunächst die Beschäftigten der Lufthansa-Beteiligungen Germanwings und Sunexpress Deutschland, der LGW und der Tuifly. Der Protest steht unter dem Motto "Ihr fliegt in den Urlaub - Wir fliegen raus".

Zuvor will ebenfalls am Donnerstag die Gewerkschaft Verdi gemeinsam mit Personalvertretern am Reichstagsgebäude ihr Luftverkehrskonzept und Forderungen der Tourismusindustrie an Politiker übergeben. Die Vize-Vorsitzende Christine Behle prangerte zusätzlich Schrumpfpläne der Easyjet in Berlin an und kritisierte die Ryanair-Gruppe für ihr Vorgehen bei Verhandlungen um Gehaltsverzicht und Arbeitsplatzschutz. Es werde derzeit in der gesamten Luftverkehrsbranche versucht, Sozialdumping zu betreiben.

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