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Olympiasiegerin Kira Walkenhorst:"Erfolg hat selten mit Talent zu tun"

Was hinter ihren Erfolgen steht? "Man muss die Stärken Einzelner erkennen und so zusammenführen, dass sie sich potenzieren", sagt Kira Walkenhorst.

(Foto: Mirja Geh)

Kira Walkenhorst ist Olympia­siegerin im Beachvolleyball, wurde schon zehn Mal operiert - und kam immer wieder zurück. Ein Gespräch über die Parallelen bei Mana­gern und Spitzen­sportlern und die Frage, ob man aufgeben darf.

Der Himmel über Hamburg ist grau und wolkig an diesem Mittag. In der Beachhalle müht sich die Fototapete trotzdem um einen Hauch von Karibik. Kira Walkenhorst, 28, kommt gerade vom Training. Eigentlich sollte sie längst im Sportlerruhestand sein: Gemeinsam mit ihrer Partnerin Laura Ludwig wurde sie Olympiasiegerin, Weltmeisterin und zweimal Europameisterin im Beachvolleyball. Danach verweigerte ihr Körper den Dienst, Walkenhorst verkündete den Rücktritt. Jetzt sitzt sie da und trinkt Cappuccino. Dass sie die Tasse selbst halten kann, ist ein Erfolg. Sie will zurückkommen.

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