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Kapitalismus-Recherche:Das war's, Kapitalismus

Die Recherche

Die Recherche zum Kapitalismus in der Rückschau

Eine Woche, ein Thema: Rückblick auf die Kapitalismus-Recherche mit den beliebtesten Beiträgen - diesmal besonders effizienzorientiert.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ganz im Sinne kapitalistisch-effizienzorientierter Nüchternheit wollen wir diese Rückschau auf eine Woche Kapitalismus-Recherche auf das wesentliche beschränken:

"Schneller, höher, weiter: Macht uns der Kapitalismus kaputt?" - Diese Frage hat unsere Leser in der neunten Runde des Projekts Die Recherche am meisten interessiert. Dieser Beitrag ist Teil eines umfangreichen Dossiers, mit dem die Süddeutsche Zeitung diese Frage der Leser beantworten will - mit einer digitalen Reportage zum Thema Ungleichheit in Deutschland, mit Essays zu Verwerfungen und Vorteilen eines umstrittenen Systems und vielem mehr. Alles zur aktuellen Recherche lesen Sie hier, alles zum Projekt hier.

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So funktioniert Die Recherche

Sie stimmen ab, wir recherchieren: Das neue SZ-Format Die Recherche geht Fragen der Leser nach - weil wir genauer wissen wollen, was Sie genauer wissen wollen.   Von Sabrina Ebitsch

Zentrale Sätze aus Sicht der Redaktion:

"Das Unbehagen am real existierenden Kapitalismus setzte nicht erst mit der Finanzkrise ein, sondern mit der Globalisierung, die das Wachstum verstärkt, aber auch einige Schattenseiten unseres Wirtschaftsmodells."

"Mercedes Benz" ist das Viagra unter den Anti-Kapitalismus-Liedern: ein Zufallsprodukt, nie im Sinne des Erfinders - und doch eine Berühmtheit von Weltrang.

"Damals entstand auch die Psychiatrie - die gab es vor der Industralisierung nicht.

"60 000 Euro, bis zu dieser Einkommensgrenze macht Geld glücklich."

"Unverzichtbar sei dafür eine geringere Arbeitszeit, Paech schlägt 20 Stunden pro Woche vor. Die freie Zeit bedeute weniger Stress für den Einzelnen und Freiräume für Selbstversorgung."

"Wenn totalitär bedeutet, dass ein Regime alle Lebensbereiche erfasst: Ja, dann lässt sich wohl sagen, dass der Finanzkapitalismus totalitäre Dimensionen erreicht hat."

"'Finanzieller ziviler Ungehorsam' ist die Bezeichnung, die er dafür geprägt hat. 'Straftat' war die der spanischen Justiz."

"In Ländern, die sich der freien Marktwirtschaft zugewendet haben, ist die Ungleichheit stark angestiegen: Russland, China und Vietnam."

Beliebteste Stücke aus Sicht der Leser:

1) Interview: "Die Politik hat sich in das Gefängnis der Märkte begeben"

2) Porträt: Vom Aufsteiger zum Aussteiger

3) Kapitalismus in Zahlen: Kosten, Krankheit, Konsum

4) Essay: Fünf Thesen für einen besseren Kapitalismus

5) Interview: Der Kapitalismus ist unsere einzige Chance

Feedback:

Wird jederzeit und beim Leserprojekt Die Recherche mit besonders großer Freude entgegengenommen. Kontaktdaten siehe unten.

Wir hoffen, Sie hatten viel Spaß und Erkenntnisse bei der Lektüre.

Vielen Dank fürs Dabeisein,

Sabrina Ebitsch, Die Recherche

"Schneller, höher, weiter: Macht uns der Kapitalismus kaputt?" - Diese Frage hat unsere Leser in der neunten Runde des Projekts Die Recherche am meisten interessiert. Dieses Dossier soll sie beantworten:

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  • Moderne Revolutionäre

    Sie wollen die Welt verbessern - wenigstens ein bisschen: Daniel Kerber baut besondere Flüchtlingszelte und Enric Duran versteht Kreditbetrug als politischen Akt gegen das globale Finanzsystem.

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