Roboter und Computer:"Künstliche Intelligenz sollte dem Menschen dienen"

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Roboter und Computer: Roboter im Krankenhaus: Solche Maschinen können schon heute Arbeit erledigen, beziehungsweise den Menschen ergänzen - etwa, weil sie sich gefahrlos Covid-Patienten nähern können.

Roboter im Krankenhaus: Solche Maschinen können schon heute Arbeit erledigen, beziehungsweise den Menschen ergänzen - etwa, weil sie sich gefahrlos Covid-Patienten nähern können.

(Foto: Luca Bruno/AP)

Wir könnten bald in einer Welt leben, in der Technologie alle Routinejobs übernimmt und enorme Arbeitslosigkeit droht. KI-Experte Kai-Fu Lee hat aber Ideen, wie trotzdem alle profitieren.

Interview von Helmut Martin-Jung und Nakissa Salavati

Wie werden wir in 20 Jahren leben? Diese Frage stellt sich Kai-Fu Lee, einer der versiertesten Experten für künstliche Intelligenz, als Co-Autor zusammen mit dem Science-Fiction-Autor Qiufan Chen im neuen Buch "2041". Die Zukunftsvisionen ähneln der heutigen Welt, erweitern sie aber merklich: In einer Geschichte hängen die Kosten einer Versicherung zum Beispiel davon ab, wie sich Familienmitglieder verhalten, mit wem sie sich umgeben und wo sie sich aufhalten. Wer steuert da eigentlich wen? Und wie kann man verhindern, dass eine Versicherungsapp Vorurteile über Bevölkerungsgruppen aufnimmt und verstärkt? Lee hat bei Apple, Microsoft und SGI gearbeitet, war Präsident von Google China und hat den Bestseller "AI Superpowers" geschrieben. Mittlerweile führt er die Risikokapitalgesellschaft Sinovation Ventures.

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