Siemens-Chef KaeserIch und die Welt

Lesezeit: 10 Min.

"Kaeser sucht immer die große Bühne", sagt einer, der ihn schon lange kennt.
"Kaeser sucht immer die große Bühne", sagt einer, der ihn schon lange kennt. Chris Ratcliffe / Bloomberg

Das waren wieder typische Joe-Kaeser-Wochen: Der Siemens-Chef war in Afrika, legte sich mit der Umweltbewegung an, aß mit Trump in Davos. Von Selbstinszenierung und Selbstzweifeln.

Von Caspar Busse und Thomas Fromm

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Um die Welt des Joe Kaeser zu verstehen, kann man ruhig mal bis zu den Dinosauriern zurückgehen. Denn manchmal, wenn der Siemens-Chef darüber nachdenkt, wie es mit seinem Unternehmen weitergehen soll, fallen ihm diese Tiere ein, die vor Millionen Jahren den Planeten beherrschten. Die Analogie liegt ja auch irgendwie nahe. Siemens ist ein Weltkonzern: fast 390 000 Mitarbeiter, fast 90 Milliarden Euro Umsatz. Auch manche der Dinosaurier waren sehr groß. Gebracht hat ihnen das nicht viel, irgendwann waren sie ausgestorben, und außer ein paar Knochen ist heute nicht mehr viel von ihnen übrig.

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