Wirtschaftspolitik:Wie Draghi Italien auf Trab bringt

Wirtschaftspolitik: Es läuft gut für Draghi: Erkennbar zufrieden präsentiert der Regierungschef, sonst bekannt für einen eher nüchternen Stil, dem Senat in Rom seine Reformpläne.

Es läuft gut für Draghi: Erkennbar zufrieden präsentiert der Regierungschef, sonst bekannt für einen eher nüchternen Stil, dem Senat in Rom seine Reformpläne.

(Foto: Gregorio Borgia/AP)

Mit seiner Bürokratie-Reform will Regierungschef Mario Draghi im Eiltempo den Umbau Italiens vorantreiben. Bisher ist er damit sehr erfolgreich. Es ist aber auch ein Wettlauf gegen die Zeit.

Von Ulrike Sauer, Rom

Die Zeit rennt, und für Mario Draghi ist das ein riesiges Problem. Der Regierungschef will seinem Land den Zugang zu 191,5 Milliarden Euro aus dem europäischen Corona-Wiederaufbaufonds verschaffen. Man hält das angesichts der Lethargie der italienischen Behörden weithin für ein Ding der Unmöglichkeit. Nun setzte Draghi das Maß seiner Geduld fest: 15 Tage. Droht ein Projekt des Investitionsplans im Sumpf der Bürokratie zu versinken, gibt er dem saumseligen Amt zwei Wochen Zeit, sich zu rühren. Nach deren Ablauf schreitet die Regierung ein und nimmt den Blockierern die Entscheidung weg. Die Draghi-Uhr tickt.

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