Inflation:Alles wird teurer, nur der Holzpreis stürzt ab

Lesezeit: 3 min

Inflation: Jede Menge Holzstämme lagern auf dem Gelände eines Sägewerks. Nach einem drastischen Anstieg fallen die Preise nun wieder.

Jede Menge Holzstämme lagern auf dem Gelände eines Sägewerks. Nach einem drastischen Anstieg fallen die Preise nun wieder.

(Foto: Armin Weigel/dpa)

Zu Beginn der Pandemie explodierten die Holzkosten und wurden zum Frühindikator der Teuerungswelle. Jetzt kollabieren sie regelrecht. Was das für die Inflation bedeuten könnte.

Von Claus Hulverscheidt, Berlin

Noch kann niemand mit Gewissheit sagen, ob es sich nur um die sprichwörtliche Ausnahme von der Regel oder doch um das erste Indiz für eine Trendwende handelt. Fakt jedenfalls ist: Während Lebensmittel, Benzin, Reisen, Wohnen und Hunderte andere Produkte und Dienstleistungen immer teurer werden, sind die Preise für Bauholz in den vergangenen Wochen regelrecht kollabiert. Derzeit kostet der Kubikmeter Holz an der Warenterminbörse umgerechnet gut 230 Euro, das entspricht allein gegenüber März einem Rückgang um rund 61 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2021, als Balken, Bretter und Bohlen zeitweise mit bis zu 680 Euro pro Kubikmeter zu Buche schlugen, beträgt das Minus sogar fast 66 Prozent.

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