Lieferdienste:Sie bringen's nicht mehr

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Lieferdienste: Illustration: Stefan Dimitrov

Illustration: Stefan Dimitrov

Günstige Lebensmittel in nur wenigen Minuten direkt an die Haustür: Mit diesem Versprechen sind Gorillas, Flink und Getir angetreten. Das wird ihnen nun zum Verhängnis.

Von Michael Kläsgen und Christina Kunkel

Der Hype der Essenslieferdienste ist endgültig vorbei, die Deutschen wenden sich von ihnen ab. Laut einer internationalen Umfrage der Unternehmensberatung Boston Consulting Group sagten 68 Prozent der in Deutschland befragten Menschen, dass sie seltener Essen und Getränke nach Hause bestellen. Und was für Deutschland stimmt, gilt auch in vielen anderen Ländern Europas und den USA, fand BCG in der Befragung von insgesamt 9200 Verbraucherinnen und Verbrauchern heraus. Die Lieferdienste ächzen seit geraumer Zeit unter dem veränderten Konsumverhalten. Die meisten Anbieter haben noch nie Geld verdient, jetzt steht eine Übernahmewelle bevor. Davon erfasst wird aller Voraussicht nach auch Deutschlands wohl bekanntester, aber auch umstrittenster Lieferdienst: Gorillas.

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