MeinungKartellklage gegen FacebookWarum es nicht reicht, Meta zu zerschlagen

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Kommentar von Helmut Martin-Jung

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Meta ist ein Konzern mit Wagenburgmentalität: Hagelt es Angriffe, gibt man gerade so viel nach, wie es unvermeidbar ist, um danach aber wieder kräftig weiterzufeuern.
Meta ist ein Konzern mit Wagenburgmentalität: Hagelt es Angriffe, gibt man gerade so viel nach, wie es unvermeidbar ist, um danach aber wieder kräftig weiterzufeuern. Tony Avelar/dpa

Facebook/Meta muss sich einem Kartellverfahren in den USA stellen, weil der Konzern seine Marktmacht missbraucht haben soll. Das eigentliche Problem aber liegt woanders.

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Die neuen Eroberer der Welt sitzen in Menlo Park, Kalifornien. Erobern, das bedeutet Kampf, und an Feinden fehlt es nicht. Die EU und 48 US-Bundesstaaten gehören dazu, die Regierung in Washington und sogar das deutsche Kartellamt. Da hilft es auch nichts, dass man sich erst kürzlich von Facebook in Meta umbenannt hat. Die jüngste Attacke ist nicht ohne: Ein Gericht in Washington hat die nachgebesserte Klage der US-Kartellbehörde FTC gegen Meta zugelassen. Darin wirft die Behörde dem Internetkonzern mit seinen Töchtern Facebook, Whatsapp und Instagram vor, er missbrauche seine Monopolstellung im Markt für Online-Netzwerke.

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