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Ferdinand Dudenhöffer:Der Auto-Didakt

Ferdinand Dudenhöffer

"Ich hasse vorsichtiges, taktisches Herumlavieren", sagt Ferdinand Dudenhöffer über sich selbst.

(Foto: Jan Schürmann/CAR)

Kritiker halten Ferdinand Dudenhöffer für einen notorischen Besserwisser. Aber dass er polarisiert, stört den Professor wenig - er spielt damit. Schließlich erklärt kaum einer die Krisen und Erfolge der Autoindustrie so pointiert wie er.

Ende Juni wird er 68, aber er kann und will nicht aufhören zu arbeiten. "Im Februar 2020 werde ich zwangspensioniert", sagt Ferdinand Dudenhöffer und lacht kurz auf. Seine Frau trieben schon die schlimmsten Befürchtungen um, wenn sie an seinen Ruhestand denke. Hobby? Hat er keins. Urlaub findet er langweilig. Bei schönem Wetter ein wenig an der Ruhr entlang spazieren, das sei genug Entspannung. Oder er setzt sich in ein Straßencafé wie an diesem Frühlingsnachmittag vor dem Grillo-Theater in Essen. Ein Radfahrer hält an.

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