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Gleichberechtigung:Das Problem mit dem "Women-are-wonderful-Effekt"

Illustration: Stefan Dimitrov

Diversität ist gut fürs Geschäft, heißt es oft. Belege gibt es dafür nicht. Warum es gefährlich ist, mit fragwürdigen Argumenten für das richtige Ziel zu kämpfen.

Essay von Felicitas Wilke

Am vergangenen Montag steht die Bundesfrauenministerin Franziska Giffey vor einer grünen Wand, auf der groß der Schriftzug "Diversity" prangt. Die Unternehmensberatung BCG hat zu einem runden Tisch eingeladen, es geht um die Frage, wie es gelingen kann, dass die Unternehmen in Deutschland endlich mehr Frauen für Führungspositionen berücksichtigen. In ihrem Impulsvortrag, der pandemiekonform per Livestream übertragen wird, sagt die Politikerin, was sie so oder so ähnlich nicht müde wird zu betonen: Es sei "kein Almosen oder Nice-to-have", mehr Frauen in die Vorstände zu bringen, "sondern wir haben tatsächlich eine Situation, in der gemischte Teams erfolgreicher sind".

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