Tönnies:Es geht um die Wurst

Coronavirus - Verl - Ausbruch bei Tönnies

Bewohner der aufgrund der Quarantäne abgesperrten Siedlung in Sürenheide bei Verl in Nordrhein-Westfalen gehen zurück zu ihren Wohnhäusern, gefolgt von Bundeswehrsoldaten in Schutzanzügen und mit Mund-Nasen-Schutzmasken, um weitere Personen auf das Coronavirus zu testen.

(Foto: David Inderlied/dpa)

Mehr als tausend Covid-19-Infizierte, ganze Wohnviertel abgeriegelt: Erschrocken schauen die Deutschen auf das Gemetzel in den Schlachthöfen von Tönnies. Doch bei einem Kilo Grillrippe für 4,44 Euro können viele nicht nein sagen.

Von Jana Stegemann, Lina Verschwele und Christian Wernicke

Bei Tönnies ist alles ruhig: Friedhofsruhe am Sonntagmorgen. Vögel zwitschern. Hinter den stählernen Drehkreuzen, durch die sonst täglich Tausende Leiharbeiter in Deutschlands größte Fleischfabrik strömen, brummen Notstromaggregate. Werkschützer in schwarzer Uniform ziehen die Maske über Mund und Nase, ehe sie am Parkhaus patrouillieren.

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