US-Börsen:Warum chinesische Aktien abheben

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US-Börsen: Alibaba-Gründer Jack Ma im Herbst 2014 beim Börsengang in New York. Der Aktienkurs des Online-Händlers zog am Freitag in New York kräftig an.

Alibaba-Gründer Jack Ma im Herbst 2014 beim Börsengang in New York. Der Aktienkurs des Online-Händlers zog am Freitag in New York kräftig an.

(Foto: Jewel Samad/AFP)

Nach einer Einigung zwischen den Finanzbehörden der USA und Chinas herrscht unter Anlegern Euphorie. Analysten warnen aber vor falschen Hoffnungen.

Von Florian J. Müller

Verkehrte Welt: Während die US-Börsen Ende vergangener Woche auf Talfahrt gingen, machten die in New York gehandelten chinesischen Aktien einen Sprung nach oben. Die Anteile der Shopping-Plattform Alibaba, der Suchmaschine Baidu und des Elektroautobauers Nio, die in den vergangenen Monaten noch stark verloren hatten, handeln seit Freitag rund zehn Prozent höher. Der Grund für den gestiegenen Optimismus der Anleger ist eine Übereinkunft zwischen der US-Bilanzpolizei PCAOB und der chinesischen Börsenaufsicht CSRC. Diese soll einen jahrelangen Streit über den Verbleib von rund 200 chinesischen Firmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1,5 Billionen Euro an den US-Finanzmärkten beilegen. Doch Analysten warnen, dass die Börsen-Party zu früh sein könnte.

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