Barbara Unmüßig im Porträt Die Widerspenstige

Sie wuchs mit ehrgeizigen Frauen auf und lernte, sich durchzusetzen: Barbara Unmüßig.

(Foto: Sina Schuldt/dpa)

Barbara Unmüßig zählt zu den ersten Umweltaktivisten der Grünen und ist heute eine der Chefinnen der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung. Mit ihren Ansichten eckt sie nicht nur bei Gegnern an.

Von Silvia Liebrich

Barbara Unmüßig kann Ungerechtigkeiten nicht leiden. Sie zu bekämpfen, hat die 62-Jährige zu ihrem Beruf gemacht. Seit 2002 ist sie eine von zwei Vorstandsmitgliedern der Heinrich-Böll-Stiftung, die den Grünen nahesteht. Klima und Umwelt schützen, Benachteiligten eine Stimme geben, das ist ihr Anliegen und das, was sie antreibt. Wer das durchhält, muss leidensfähig sein, besonders in diesen Zeiten.

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