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Banken - Berlin:Oppositions-Kritik an Gabriel-Engagement: SPD schweigt

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Sigmar Gabriel (SPD). Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Berlin (dpa) - Die Opposition im Bundestag reagiert empört auf die Nominierung des früheren SPD-Vorsitzenden und Ex-Vizekanzlers Sigmar Gabriel für den Aufsichtsrat der Deutschen Bank. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel sprach am Freitag bei Twitter von einem "Beispiel für den roten Filz in #Deutschland, der nur noch der Selbstbereicherung dient". Der Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger sieht den Zustand der SPD auch als Folge seiner ehemaligen Parteichefs Gerhard Schröder und Sigmar Gabriel: "#Schroeder ist als Kumpel von #Putin bei #Gazprom im Geschäft und #Gabriel legt jetzt noch eins drauf und wird Aufsichtsrat für die #DeutscheBank."

Das Geldhaus hat nach eigenen Angaben einen Antrag zu Gabriels Bestellung beim Amtsgericht Frankfurt/Main eingereicht. Die SPD, deren Parteichef Gabriel von 2009 bis 2017 war, äußerte sich am Freitag auf Anfrage ausdrücklich nicht zu der Personalie.

Auch die Bundesregierung wollte den Vorgang nicht kommentieren. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer verwies lediglich auf die Karenzzeit beim Wechsel ehemaliger Regierungsmitglieder in die Wirtschaft. Diese Frist sei für Gabriel am 14. September 2019 abgelaufen.

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