Andreas Weigend im Interview "Der faustische Pakt mit Google ist fair"

Der deutsch-amerikanische Forscher Andreas Weigend fordert Grundrechte für persönliche Daten.

(Foto: Sonja Marzoner)

Andreas Weigend war Chefwissenschaftler von Amazon und berät weltweit Unternehmen zum Thema Daten. Er spricht über Datenschutz, Datenangst und den Facebook-Skandal.

Interview von Dieter Sürig

Der frühere Chefwissenschaftler von Amazon, Andreas Weigend, fordert in seinem Buch "Data for the People" mehr Kontrolle über persönliche Daten im Internet und sieht sich durch den Facebook-Skandal bestätigt. Der deutsche Physiker, der an der Universität Berkeley lehrt und in San Francisco und Shanghai wohnt, spricht über Datenschutz, Datenangst und seine Zeit bei Amazon. Aber erst schaltet er sein Aufzeichnungsgerät ein - er will Datensymmetrie herstellen.

SZ: Herr Weigend, sind Sie ein Kontrollfreak?

Andreas Weigend: Darum geht es nicht. ...