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Agrar - Berlin:Kompromiss gesucht zu Schweinehaltung in Kastenständen

Berlin (dpa) - Nach langem Streit steht heute erneut die Zukunft der Sauenhaltung in Deutschland auf der Tagesordnung des Bundesrats. Die Branche hofft auf einen Kompromiss. Zur Abstimmung steht eine Verordnung der Bundesregierung, die die sogenannte Kastenhaltung auf engem Raum einschränken und den Schweinen insgesamt mehr Platz geben soll. Nach dem Vorschlag sollen Betriebe 15 Jahre Zeit haben, um sich auf die neuen Anforderungen einzustellen, im Einzelfall sogar 17 Jahre - das stößt auf heftige Kritik. Tierschützer wollen am Morgen vor dem Bundesrat in Berlin protestieren.

Das CDU-geführte Agrarressort in Nordrhein-Westfalen und das unter grüner Leitung stehende Landwirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein hatten sich auf einen Kompromissvorschlag geeinigt, den auch Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) unterstützt. Das Ziel ist, dass Schweinehalter sich möglichst schnell umstellen.

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