Geldpolitik

Eine Bank verärgert ihre Eigentümer

Die Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg gehört den Kommunen. Doch diese müssen nun für Einlagen Strafzinsen zahlen. Einige wollen ihr Geld woanders anlegen.

Von Bernhard Lohr, Landkreis

München

Zinsgeschäft der Stadtsparkasse bricht um 16 Millionen ein

Ab 2018 wird die Stadtsparkasse wohl nichts mehr mit den Geldeinlagen ihrer Kunden verdienen. Deshalb will sie 200 Stellen abbauen - und den Start-Ups nacheifern.

Von Pia Ratzesberger

Strafzinsen

Ein bisschen negativ

Immer mehr Unternehmen müssen Strafzinsen bezahlen, wenn sie ihr Geld bei einer Bank parken wollen. Andere befürchten, dass es sie auch bald treffen wird. Wie gehen sie damit um?

Von Elisabeth Dostert und Harald Freiberger

Langfristige Anlagen sind unmöglich

30 Millionen Euro umgeschichtet

Städte und Gemeinden im Landkreis suchen nach Anlagen, um Strafzinsen zu umgehen. Die Kommunen müssen dabei ihr Geld auf verschiedene Banken und Konten verteilen

Von Andreas Ostermeier, Fürstenfeldbruck

Kreissparkasse

Kommunen müssen Strafzinsen zahlen

Wegen der Geldmarktpolitik der EZB verlangt die Kreissparkasse auf öffentliche Einlagen von Februar an "Verwahrentgelte"

Von Stefan Galler, Landkreis

Filiale der Stadtsparkasse München, 2015
Schrumpfender Gewinn

Stadtsparkasse: Kommt der Strafzins für Privatkunden?

Geschäftskunden müssen von April an zahlen, wenn sie Guthaben bei der Bank lagern. Weil die Sparkasse immer weniger Gewinn macht, könnte die Gebühr allen Kunden drohen.

Von Pia Ratzesberger

Commerzbank will Staatshilfen zurückzahlen
Private Bankkunden

Keine Angst vorm Strafzins

Schon jetzt verlangen Banken von Unternehmen für Einlagen Gebühren. Nun haben viele Sparer Angst, dass auch sie bald zahlen müssen. Doch die Sorge ist unnötig - aus mehreren Gründen.

Von Harald Freiberger, Frankfurt am Main

Strafzinsen

Wenn Sparen geahndet wird

Die Europäische Zentralbank plant, Einlagen von Kreditinstituten künftig mit Strafzinsen zu belegen. So sollen Banken gezwungen werden, ihr Geld restlos in den Wirtschaftskreislauf zu pumpen. Das ist ein gefährliches Signal.

Ein Kommentar von Markus Zydra