Wohnen und ADHS:"Vom Ideal aus Wohnzeitschriften muss man sich verabschieden"

Wohnen und ADHS: Wenn die Kinder klein sind, räumen die Eltern auf. Wenn sie größer werden, führt das Thema oft zu Streit in der Familie.

Wenn die Kinder klein sind, räumen die Eltern auf. Wenn sie größer werden, führt das Thema oft zu Streit in der Familie.

(Foto: Beth Rooney/Getty Images/Cavan Images RF)

Aufräumen ist für viele Menschen lästig. Wer ADHS hat, tut sich noch schwerer damit. Ein Grund können falsche Möbel sein. Einrichtungsexpertin Katja Steilemann erklärt, worauf man achten sollte.

Interview von Barbara Vorsamer

Wer sich neu einrichtet, denkt zuerst darüber nach, was ihm oder ihr gefällt, danach geht es um die Kosten oder die Maße. Was sich die meisten Menschen beim Kauf von Möbeln und Stoffen zu selten fragen, ist, welche Wirkung erzielt werden soll. Braucht man Entspannung oder Anregung? Will man es ordentlich haben, gemütlich oder lebendig? Wer hier nach Bauchgefühl antwortet, richtet sich häufig ganz falsch ein, sagt Einrichtungsexpertin Katja Steilemann. Das gilt besonders, wenn man von ADHS betroffen ist.

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