ADHS

Krankheiten
:Der kleine Unterschied zwischen älteren und jüngeren Geschwistern

Erstgeborene werden häufiger mit Autismus und Allergien diagnostiziert, Zweitgeborene häufiger mit Suchterkrankungen. Woran liegt das?

SZ PlusVon Valentina Reese

„Stille Stunde“ bei Ikea
:Ein Möbelhaus als Ruhezone

Endlich mal in Ruhe einkaufen: Das verspricht der Möbelkonzern jeden Mittwoch Menschen, die wegen einer kognitiven Beeinträchtigung Probleme mit einer lauten Umgebung haben. Doch funktioniert das auch?

SZ PlusVon Iris Hilberth

ADHS
:Eine unbehandelte ADHS kostet viele Lebensjahre

Wer als Kind unter ADHS leidet, tut dies meist auch als Erwachsener – mit zum Teil schwerwiegenden Folgen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Diagnose und Therapie.

SZ PlusVon Christina Berndt

Therapie
:„Man kann ADHS gut behandeln“

Kinder mit ADHS bringen ihre Eltern oft an die Grenzen, aber sie selbst leiden noch mehr. Was man tun kann, damit es allen in der Familie besser geht.

SZ PlusInterview von Christina Berndt

ADHS
:„Es ist gut, wenn mehr Erwachsene mit ADHS eine Diagnose bekommen“

Bei immer mehr Erwachsenen wird ADHS oder ADS festgestellt. Psychiaterin Alexandra Philipsen über den Trend zur Selbstdiagnose, die Frage nach dem Leidensdruck und die positiven Seiten des Syndroms.

Interview von Christina Berndt

Zeitmanagement
:„Zeitoptimisten kommen oft zu spät“

Die Psychologin Michaela Thomas erklärt, was Unpünktlichkeit mit Perfektionismus zu tun hat – und wie man es schafft, auch mal früher dran zu sein.

SZ PlusInterview von Anne Goebel

SZ MagazinTrend: Therapie
:»Heute reicht es für eine Diagnose, wenn man seinen Schlüssel nicht mehr findet«

Die Psychotherapeutin Philippa Perry wurde mit ihren Ratgebern berühmt, nun hat sie einen Krimi geschrieben. Ein Gespräch über die Blüte ihrer Branche, die Superkraft von Therapeuten und die beruhigende Wirkung einer Mordgeschichte.

SZ PlusInterview von Lisa McMinn

Gesundheit
:Man kann auch zu viel über mentale Gesundheit sprechen

Die Themen ADHS, Autismus und mentale Gesundheit sind vollends in der Popkultur angekommen. Das hat auch unerfreuliche Nebenwirkungen.

SZ PlusKommentar von Sebastian Herrmann

Psychologie
:„Manchmal scheinen psychische Diagnosen wie ein Statussymbol zu wirken“

Immer mehr Menschen kommen mit einer fertigen Selbstdiagnose zum Therapeuten. Die Forscherin Gloria Mittmann über Erwartungen, Diagnose-Shopping und die Frage, warum ausgerechnet ADHS und Autismus so begehrt sind.

SZ PlusInterview von Sebastian Herrmann

Junge Kunst zwischen Protest und Selbstfindung
:Wenn queere Stimmen sichtbar werden

Gleichberechtigung, ADHS, Identität – für Adriana Zinner sind das keine getrennten Themen. Ihre Kunst ist Manifest, Therapie und Aufschrei zugleich.

Von Irem Özkalgay

Neurodiversität
:Nicht krank, nur anders?

Viele Betroffene betrachten Autismus oder ADHS nicht mehr als Krankheiten, sondern als Teile ihrer Identität, als Neurodiversität. Aber ist damit allen geholfen?

SZ PlusVon Mia Mertens und Valentina Reese

Medizin
:Cannabis: Kaum ein Wirknachweis für die seelische Gesundheit

Viele Menschen wollen psychische Leiden mit Produkten aus der Hanfpflanze lindern. Nun zeigt eine große Auswertung, wie dünn die Evidenz dafür ist – und welche Risiken es gibt.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Medizin
:Zwischen Medizin und Esoterik: Was bringt Vagusnerv-Stimulation?

Der Vagusnerv sorgt auf faszinierende Art für Gesundheit und Wohlbefinden. Aber soll man ihn deshalb tatsächlich ständig massieren, wie es gerade in Mode ist?

SZ PlusVon Christina Berndt

Pädagogik
:Schüler boxen zur Aggressionsbewältigung

Boxen als Gewaltprävention? Absolut, sagt die Schulsozialarbeiterin. Denn Sport stärkt auch die Psyche. Vor allem, wenn es in den Pausen pädagogische Einheiten gibt.

Von Alexandra Vettori

Aktuelles Lexikon
:Was ist Neurodiversität?

Ein Modewort, mit dem man die Vielfalt der menschlichen Gehirne anerkennt, ohne sie zu verurteilen. Dazu gehören teils auch ernstzunehmende Störungen wie ADHS.

Von Christina Berndt

MeinungPsychische Störung
:Endlich wird ADHS auch bei Erwachsenen ernst genommen

Dreimal mehr Menschen über 18 Jahren als vor zehn Jahren erhalten mittlerweile die Diagnose. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern ein großes Glück für die Betroffenen.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

Psychologie
:Immer mehr ADHS-Diagnosen unter Erwachsenen

Besonders in den vergangenen Jahren ist die Zahl deutlich angestiegen. Nur ein Social-Media-Hype? Experten sehen das anders.

SZ PlusVon Valentina Reese

Gnadenhof vor dem Aus
:Kein Land in Sicht?

Ein Ort für diejenigen, mit denen es das Leben bisher nicht so gut gemeint hat: In der Alten Mühle Bruck verbringen Pferde ihren Lebensabend, Kinder und Jugendliche ihre Freizeit und ihre Ferien. Doch der Tier- und Therapiehof in der Nähe von München kämpft ums Überleben.

SZ PlusVon Michael Morosow

Neurologie
:Ist Dopamin-Fasten eine gute Idee?

Weniger Handy, mehr Freude: Das soll Stress reduzieren und das Gehirn wieder empfänglich für einfache Reize machen.

SZ PlusVon Priska Wörl

Psychische Gesundheit
:„ADHS zeigt sich bei Frauen ganz anders als bei Männern“

Psychiaterin Julia Bender behandelt nur noch Erwachsene in ihrer Praxis. Im Interview erklärt die Expertin, warum das Störungsbild etwa in der Perimenopause besonders belastend sein kann.

SZ PlusInterview von Jessica Schober

Medizin
:ADHS-Medikamente verringern Risiko für Suizid, Kriminalität und Unfälle

Eine große Studie aus Schweden zeigt: Wenn Patienten mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom Medikamente bekommen, wirkt sich das günstig auf viele Aspekte ihres Lebens aus. Trotzdem muss sorgfältig abgewogen werden, wer behandelt wird.

SZ PlusVon Christina Berndt

SZ-Podcast „Das Thema“
:Haben wirklich so viele ADHS?

Um ADHS herrscht ein Hype. Ist es wirklich eine Krankheit - oder erweitert die Störung schlicht die Bandbreite des Normalen?

Von Barbara Vorsamer und Lars Langenau

Nachbarschaftshilfe
:Erfolg mit guten Taten

Der Verein „Bürger für Bürger“ ist 35 Jahre nach seiner Gründung zur Größe eines mittelständischen Unternehmens herangewachsen. Gestaltungswille, passende Angebote und ein Vorstandsteam, das funktioniert, zeichnen ihn aus.

SZ PlusVon Klaus Schieder

Schwimmen
:Braunschweig fordert mehr Hilfe bei ADHS

Der deutsche Olympia-Schwimmer Ole Braunschweig wünscht sich einen besseren Umgang in der Gesellschaft mit ADHS. „Mir bedeutet das viel und ich hoffe, dass das in der Gesellschaft besser integriert wird“, sagte der 27-Jährige. Er selbst habe ...

SZ MagazinGesundheit
:»Viele Frauen mit ADHS werden falsch oder gar nicht diagnostiziert«

Im Interview erklärt Psychiaterin Lotta Borg Skoglund, welche Symptome typisch für Mädchen und Frauen sind, warum starke emotionale Schwankungen ein Indiz sein können und Betroffene lernen müssen, wissenschaftlich zu denken.

SZ PlusInterview von Trisha Balster

Schulbildung in München
:Wenn Kinder am liebsten nur noch zu Hause bleiben

Auch in der Großstadt München gibt es viele Kinder, die nicht in die Schule gehen, oft monatelang. Kinder mit ADHS oder Autismus fallen auf - ihre Eltern haben es schwer, eine Schule für sie zu finden. Drei Beispiele, wo das Schulsystem an seine Grenzen kommt.

SZ PlusVon Kathrin Aldenhoff

Psychologie
:Haben wirklich so viele Leute ADHS?

Das fragt man am besten die Ärztin Astrid Neuy-Lobkowicz, die sich seit den Neunzigern mit der Störung beschäftigt. Sie sagt: Bei Erwachsenen wird sie noch immer zu selten erkannt.

SZ PlusVon Barbara Vorsamer

Medizin
:Experten warnen vor der ADHS-Diagnose per Tiktok

Medizin-Influencer klären auf Social Media über Gesundheitsthemen auf. Oft verbreiten die selbsternannten Experten jedoch falsche oder zumindest irreführende Informationen, wie das Beispiel ADHS zeigt.

SZ PlusWerner Bartens

SZ MagazinGesundheit
:Bin ich nur unruhig oder habe ich ADHS?

Flatternde Gedanken, Hibbeligkeit, intensive Emotionen: Unser Autor vermutet, dass er von ADHS betroffen ist. Aber eine Diagnose zu bekommen, ist alles andere als einfach. Und was würde sich ändern, wenn er endlich Klarheit hätte?

SZ PlusVon Paul Weinheimer

Rat vom Familientrio
:Wie zeige ich meinem Kind mit ADHS, dass ich es liebe?

Ein Junge hat Autismus mit ADHS und übertritt oft die Grenzen anderer. Wenn die Eltern ihm dann negatives Feedback geben, reagiert er extrem empfindlich. Das Familientrio weiß Rat.

SZ PlusVon Nora Imlau, Jacinta Nandi und Herbert Renz-Polster

Gemma Styles über ADHS
:„Jeden Tag scheitert man am Leben“

Sie ist die Schwester von Popstar Harry Styles, hat ADHS und spricht auf Social Media über mentale Gesundheit. Ein Gespräch mit Gemma Styles.

SZ PlusVon Barbara Vorsamer

Psychologie
:„Jungs bräuchten mehr Förderung, als sie bekommen“

Jungs haben öfter Probleme in der Schule – und werden eher mit ADHS oder Lese-Rechtschreib-Schwäche diagnostiziert als Mädchen. Woran liegt das? Eine Spurensuche.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Magazin „Psychologie Heute“
:Bin ich krank oder muss das so?

Seit 50 Jahren erklärt das Magazin „Psychologie Heute“ den Menschen erfolgreich psychologische Phänomene. Was man daraus über das Leben und sich selbst lernt.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

In Wolfratshausen
:Schweigen im Supermarkt

Kein Gedudel, weniger Kassenlärm und Licht: Die „stille Stunde“ im Edeka an der Sauerlacher Straße soll ADHS-Betroffenen den Einkauf erleichtern. Die zunächst im Testlauf erprobte Reizarmut kommt bei allen Kunden gut an.

Von Konstantin Kaip

Psychologie
:Die Ausdehnung der seelischen Krankheitszone

Ob Depressionen oder ADHS – viele Menschen begreifen sich heute als psychisch krank, ohne eine Fachdiagnose eingeholt zu haben. Eine neue Studie zeigt nun: Besonders zwei Gruppen sind davon betroffen.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

MeinungArbeitswelt
:Diversität bitte nur, wenn es nicht wehtut

Egal ob Behinderung, Hautfarbe, Religion oder ADHS: Deutsche Unternehmen schneiden in Sachen Vielfältigkeit ziemlich schlecht ab. Da hilft auch ein "Deutscher Diversity-Tag" nicht viel.

SZ PlusKommentar von Paulina Würminghausen

ADHS
:Da ist ein Fernseher in ihrem Kopf

Katrin Stellberger dachte ihr Leben lang, sie sei dumm. Oder faul. Dann findet sie mit 47 Jahren heraus, dass sie ADHS hat – und auf einmal ergibt alles Sinn. All die schlechten Noten, vergebenen Karrierechancen und vergessenen Teller auf der Spüle.

SZ PlusVon Paulina Würminghausen, Fotos: Alessandra Schellnegger

Psychologie
:"Von Mädchen wird erwartet, dass sie sich beherrschen"

Auf Social Media gibt es viel Aufmerksamkeit für weibliches ADHS. Alles nur Hype? Warum die Konzentrationsstörung bei Frauen oft lange unerkannt bleibt und was Betroffene wissen sollten.

SZ PlusVon Celine Chorus

Happy Birthday, Robbie
:Die Engel lieben ihn auch

Seit den 90ern ist er bekannt für großen Pop und große Skandale. Jetzt wird Robbie Williams fünfzig. Womit wirklich keiner gerechnet hätte.

SZ PlusVon Nele Pollatschek

Gesundheit
:„ADHS birgt unbehandelt ein Risiko für Suchterkrankungen und Depressionen“

Wie die richtige Diagnose Menschen mit ADHS helfen kann, erklärt die systemische Therapeutin Sara Birkenfeld im SZ-Interview. Immer mehr Erwachsene, auch Frauen, erhalten einen entsprechenden Befund.

SZ PlusInterview von Ingrid Hügenell

Wohnen und ADHS
:"Vom Ideal aus Wohnzeitschriften muss man sich verabschieden"

Aufräumen ist für viele Menschen lästig. Wer ADHS hat, tut sich noch schwerer damit. Ein Grund können falsche Möbel sein. Einrichtungsexpertin Katja Steilemann erklärt, worauf man achten sollte.

SZ PlusInterview von Barbara Vorsamer

Menschheitsgeschichte
:Warum Europäer anfällig für manche Krankheiten sind

Multiple Sklerose, Angststörungen oder Alzheimer: Zuwanderer brachten vor Tausenden Jahren Gene nach Europa, die das Risiko für bestimmte Leiden erhöhen. Wie sich in der Evolution Erbanlagen durchgesetzt haben, die heute krank machen.

SZ PlusVon Jakob Wetzel

SZ MagazinGesundheit
:Kann man seine Aufmerksamkeitsspanne wieder verlängern?

Ein Buch lesen? Unmöglich. Fokussiert arbeiten? Aber das Smartphone! Viele Menschen leiden unter ihrer kurzen Aufmerksamkeitsspanne. Ein Gespräch mit Charité-Professor Julian Hellmann-Regen zur Frage, wie man den Geist langfristig beruhigt – und zu mehr Konzentration findet.

SZ PlusInterview: Ilja Behnisch

Mentale Gesundheit
:Wenn Armut auf die Seele drückt

Menschen mit wenig Geld werden besonders oft psychisch krank. Immer mit betroffen: Kinder und Jugendliche. Was sich dagegen tun lässt.

SZ PlusVon Jana Hauschild

Ole Braunschweig
:Ein besonderer Schwimmer

ADHS, komplizierte Kindheit, Verletzungsdramen: Ole Braunschweig war nicht unbedingt auserkoren, Spitzenschwimmer zu werden. Doch er hat es geschafft - auch weil er immer authentisch geblieben ist.

Von Sebastian Winter

Medizin
:"Wenn ich einen Kater hatte, dann war das wie Urlaub im Kopf"

ADHS-Patienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Suchterkrankungen. Wie eine Betroffene erst in den Alkoholismus abglitt - und dann doch einen Ausweg fand

SZ PlusVon Kiana Lensch

Reden wir über
:ADHS im Erwachsenalter

Gerty Schoelen leitet eine Selbsthilfegruppe in Wolfratshausen, die Betroffenen hilft.

Interview von Pauline Lunglmeir

Nachbarschaftshilfe Wolfratshausen
:Selbsthilfegruppe für Erwachsene

Unter professioneller Leitung können sich Menschen mit AD(H)S nun in den Räumen der Nachbarschaftshilfe austauschen.

Weitere Briefe
:Verhaltensauffälligkeiten und Umerziehung

Die Tücken für Kinder früher und heute sind zwar unterschiedlich, aber doch groß. Die einen verdrängen das Gewesene, die anderen sind in Therapie. Wieder anderen sollen Medikamente helfen.

Leute
:Lebenserfahrung macht sexy

Thomas Hermanns würde sich nicht in Rihannas Häkeltop vor den Spiegel stellen, Felix Lobrecht profitiert nur beruflich von ADHS, und die Verlobten Verena Kerth und Marc Terenzi haben es mit ihrer Hochzeit nicht eilig.

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