Zehn Zylinder in der Formel 1Hauptdarsteller aus Gummi

Wer weiß in der Formel 1 angesichts der verrückten Reifen schon noch, welches das beste Auto ist oder gar der beste Fahrer? Sebastian Vettel rollt wenige Meter nach dem Ziel aus, Michael Schumacher hat einfach nur Pech - und den härtesten Job hat der Mechaniker.

Zehn Zylinder in der Formel 1 – Sebastian Vettel

Das nennt man den Grand Slam für Formel-1-Rennfahrer: Erste Pole-Position der Saison, erster Sieg seit 175 Tagen, erste WM-Führung in diesem Jahr. Sebastian Vettel bringt die Jochen-Rindt-Sonnenbrille scheinbar den nötigen Durchblick. Vor allem aber kommt er mit der ungeliebten Auspuffvariante an seiner rasenden Red-Bull-Dose plötzlich bestens klar. Er kann wieder das tun, für was er eigentlich bezahlt wird: "Ans Limit gehen. Und zwar konstant." Bis zum letzten Tropfen Benzin, wenige Meter nach dem Zielstrich rollt er aus. Das Timing stimmt auch wieder. Champion-Manier eben.

Bild: dpa 23. April 2012, 10:332012-04-23 10:33:49 © SZ.de/jüsc/lala