Treffen in Frankfurt DFL und DFB stellen sich hinter Bundestrainer Löw

DFB-Präsident Grindel (li.) und DFL-Präsident Rauball geben nach dem Treffen in Frankfurt ein Statement ab.

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DFB-Präsident Grindel lobt nach dem WM-Aus den "intensivsten Austausch" der jüngeren Vergangenheit. Details werden erst Ende August bekanntgegeben. Fest steht allerdings: Die Jugend unterhalb der U 21 soll gestärkt werden.

Bundestrainer Joachim Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff können beim Neubeginn nach dem WM-Debakel auf die Unterstützung der Bundesliga setzen.

"Wir haben Joachim Löw und Oliver Bierhoff das Vertrauen ausgesprochen", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball nach dem Gipfeltreffen von Deutschem Fußball-Bund (DFB) und Deutscher Fußball Liga (DFL) in Frankfurt. DFB-Präsident Reinhard Grindel äußerte sich nach dem etwa dreistündigen Treffen in der DFL-Zentrale zuversichtlich. "Der DFB und die DFL ziehen an einem Strang. Das war der intensivste Austausch, den wir in der jüngeren Vergangenheit gehabt haben", berichtete Grindel. "Wir waren noch nie so eng zusammen."

Details trugen die Protagonisten nicht vor, schließlich wollen Löw und Bierhoff an diesem Freitag erst noch dem DFB-Präsidium konkrete Schritte in der Zukunft mitteilen, ehe am 29. August auch die Öffentlichkeit darüber informiert werden soll. Die grobe Linie ist aber klar. Alle Beteiligten an dem Treffen waren sich darin einig, dass künftig die Trainerausbildung, die Nachwuchsleistungszentren und alle Nachwuchsmannschaften unterhalb der erfolgreichen U 21 gestärkt werden müssen. "Da haben wir Sorge, schließlich müssen wir schon an die WM 2022 und die Europameisterschaften 2020 und 2024 denken", sagte Rauball. Dies habe auch Löw in seinem Vortrag deutlich gemacht. Man brauche wieder "echte Spezialisten auf manchen Positionen", sagte der Bundestrainer demnach.